Dienstag, 3. Oktober 2023

Unveröffentliche Leserbriefe: Der Black-Lives-Matter-Promi, die Uni und das Geld

 Der amerikanische Star-Intellektuelle Ibram X Kendi bekam Millionen-Spenden für sein antirassistisches Forschungszentrum. Forschung fand kaum statt, viele Gelder sind verbraucht, Mitarbeiter wurden entlassen. Ex-Kollegen rechnen nun mit ihrem ehemaligen Chef ab. Seine Reaktion ist bizarr.

https://www.welt.de/kultur/plus247713606/Ibram-X-Kendi-Der-Black-Lives-Matter-Promi-die-Uni-und-das-Geld.html 



Dienstag, 18. Juli 2023

Auferstehung

Gott schuf den Esel und sprach zu ihm: "Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von Morgens bis Abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intellegent sein, aber du wirst 50 Jahre leben."
Darauf antwortete der Esel: "Lieber Gott, 50 Jahre sind viel zu viel, gib mir nicht mehr als 30 Jahre!" - Und so geschah es ...

Dann schuf Gott den Hund und sprach: "Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren bester Freund sein. Du wirst das fressen, was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben."
Der Hund antwortete: "Gott, 25 Jahre so ein Leben ist eine lange Zeit. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre." - Und so geschah es ...

Dann schuf Gott den Affen und sprach: "Du bist ein Affe. Du sollte von Baum zu Baum schwingen und verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein und 20 Jahre leben."
Da sprach der Affe: "Herr, 20 Jahre als größter Clown der Welt zu leben ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre." - Und so geschah es ...

Schließlich schuf Gott den Mann und sprach: "Du bist ein Mann, das einzige Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nützen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Welt beherrschen und 25 Jahre leben."
Darauf sagte der Mann: "Oh Gott, für nur 25 Jahre so ein Mensch zu sein ist nicht genug. Bitte Herr, gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 Jahre des Hundes und die 10 Jahre des Affen." - Und so ...

... sorgte Gott dafür, dass der Mann 25 Jahre als Mensch lebt, dann heiratet und 20 Jahre wie ein Esel von Morgens bis Abens arbeitet und schwere Lasten trägt. Dass er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und nur das essen wird, was die Familie übrig lässt. Dann, in hohem Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.

Und so geschah es ...
Soviel zum Thema langes Leben, wobei alt und lebenssatt umgeben von seinen Kindern und Enkeln und Urenkeln zu sterben ist im Alten Testament eine Verheißung für den Frommen, aber keine Garantie, wie die tägliche Beobachtung und die Hiobgeschichte zeigen.

Aber auch ein ewiges Leben ist verkündet, besonders im Christentum, der ultimative Preis für den, der an Jesus glaubt. Sola fide.

Ewiges Leben ist ein Begriff der jüdischen und christlichen Theologie, der sich sowohl auf Gott als auch auf den Menschen bezieht. Im Pentateuch, dem ältesten Kanon-Teil der Bibel, wird ein ewiges Leben nur für Gott angenommen und dem Menschen abgesprochen. In spät entstandenen alttestamentlichen Schriften hingegen wird den „Gerechten“ in Aussicht gestellt, dass Gott sie ewig leben lässt. Das Neue Testament enthält eine Reihe von Aussagen über ein ewiges Leben des Menschen. Dieses wird als Gabe Gottes aufgefasst, die nur den Gläubigen gewährt wird. Dabei spielt der Glaube an Jesus Christus als Grundvoraussetzung ewigen Lebens die wichtigste Rolle.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ewiges_Leben#:~:text=Buch%20Mose%3A%20%E2%80%9EDenn%20ich%20erhebe,von%20Generation%20zu%20Generation%20w%C3%A4hrt.

Ob so etwas überhaupt erstrebenswert ist, sei dahin gestellt, den ewig ist verdammt lang.
Im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" sitzt der Protagonist in einer Zeitschleife fest, d.h. ein bestimmter Tag, der Groundhog Day, wiederholt sich immer wieder. Als dem Held der Geschichte klar wird, dass es kein Entkommen gibt, beschließt er Selbstmord zu begehen. Aber egal, was er unternimmt, am nächsten Tag wacht er wieder in seinem Bett auf. Sterben zu müssen ist hart. Nicht sterben zu können ist eine Katastrophe.

Auch die Geschichte der Liebe der unsterblichen Göttin der Morgenröte, Eos, zu einem Sterblichen endet tragisch: Wohl gelingt es ihr, für den Geliebten bei Zeus Unsterblichkeit zu erflehen. Da sie aber vergisst, auch um ewige Jugend für ihn zu bitten, altert der Geliebte, verliert seine erotische Attraktivität und verschrumpelt, bis ihn Zeus aus Mitleid in eine Zikade verwandelt. https://www.derpragmaticus.com/r/unsterblichkeit-religionen/

Aber das soll hier gar nicht das Thema sein, sondern die Auferstehung, und die ist auch notwendig, denn wie offensichtlich endet das irdische Leben, der Geist erlöscht, der Körper löst sich auf. Was bleibt? Und vor allem, was steht da auf?

Nun das Offensichtliche vorneweg, wir bewegen uns im Spekulativen, Hypothetischen. Es gibt keinerlei Evidenz für ein ewiges Leben. Ganz im Gegenteil, die tägliche Beobachtung zeigt uns die Endlichkeit allen Lebens, und was noch schwerer wiegt, diese Endlichkeit ist die Voraussetzung des Lebens überhaupt. Neues kann nur entstehen, wo altes vergeht. Jedes Lebewesen ist Nahrung anderer Lebewesen. Selbst die unbelebte Materie ist einem permanenten Wandlungsprozess unterworfen. Wer also ein ewiges Leben postuliert, hätte erst mal seine Existenz zu beweisen, und alte Texte über Offenbarungen sind keine validen Quellen. Da kann ja jeder Märchen erzählen, das große Spaghettimonster habe ihm ewige Wahrheiten ins Ohr geflüstert. Das sind Märchen, die man Kindern erzählt, damit sie sich nicht vor der Welt fürchten.

Aber nehmen wir mal an, es gäbe etwas, das unseren Tod überdauert. Was mag das sein. Schlaganfall und Demenz zeigen uns, dass nicht nur unsere motorischen oder sensorischen, sondern besonders auch unsere kognitiven und emotionalen Fähigkeiten von einem intakten Nervengeflecht im Gehirn abhängen. Was bleibt, falls dieses zerfällt. Auch sollten wir die Bedeutung der Erinnerungen nicht vergessen. Erinnerungen, das sind die Spuren, die das Leben im Nervengeflecht des Gehirns hinterlassen hat. Die Erinnerungen machen unsere Persönlichkeit aus. Durch sie sind wir, was wir sind. Erlöschen die Erinnerungen, verschwindet die Person. Wenn als Folge von Hirnschäden Kognition, Emotion und Erinnerungen verschwinden, so ist nicht anzunehmen, dass das Hirn von einem geistigen Feld durchzogen ist, das seinerseits in der Lage wäre, diese Funktionen zu ersetzen. Das Hirn ist on premise und keine Datenendstation. Also kann nur ein Funke überleben, ein unbewusstes, leeres Etwas. Was hat dieses Etwas mit mir zu tun? So wenig wie eine Darmzelle, die sich von der Darmwand löst und mit dem Stuhl davongetragen wird, und diese enthält immerhin meinen kompletten Chromosomensatz.

Nun postulieren manche die Auferstehung im Fleische, d.h. die Wiederherstellung des kompletten Körpers, Software und Hardware. Es gibt einen Film, der sechste Tag, mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Im Wesentlichen ist der Plot dieses Films, dass das Klonen von Lebewesen möglich ist, und zwar nicht nur die Gene und die Körperstruktur, sondern auch die Charaktermerkmale und Erinnerungen. Das Klonen von Tieren ist erlaubt, das von Menschen jedoch verboten. RePet, ein Unternehmen, hat sich auf das Klonen von sterbenden Tieren spezialisiert, klont heimlich aber auch Menschen. Da die Kopie nicht nur den Körper sondern auch den Geist umfasst, halten sich die Klone für die Originale.

Die Auferstehung im Geiste führt in jedem Fall zu solch einer Kopie, denn das Original ist zerfallen. Da ist ein Bruch in der Lebenslinie, die Funktion ist unstetig. Die Vorstellung, man könne die Materie, aus der ein Mensch gemacht war, zu welchem Zeitpunkt eigentlich, wieder zusammenfegen ist irrig, wurde sie doch inzwischen von anderen Menschen verwendet. Aber selbst, wenn man andere Materie nutzt und alles originalgetreu wiederherstellt, bleibt es eine Kopie. In diese Kopie wird dann der Geist eingespielt, d.h. die Erinnerungen, die Lebensspuren. Zu welchem Zeitpunkt wurde da die Sicherung durchgeführt. Wird der demente Opa als dementer Opa wiedergeboren? Behält man seine Hämorrhoiden ewig? Wobei man, wer ist man? Man ist die Kopie. Sie hat meine Erinnerungen und meinen vielleicht optimierten Geist und Körper. Sie denkt sie wäre ich, ist es aber nicht. Ob diese Kopie nun ewig lebt, kann mir egal sein, denn sie ist nicht ich. Nach den Vorstellungen einiger Religionen wird nun meine Kopie vor Gericht gezogen und gelangt in den Himmel oder die Hölle, ohne für das zu beurteilende Leben verantwortlich zu sein.

Tatsächlich bin ich selbst eine Kopie, und zwar eine Kopie meiner selbst. Die antiken Philosophen hatten sogar ein Bild davon, das Bild eines Schiffes, das als Ausstellungstück aufbewahrt wird, bei dem aber die zerfallenden Teile sofort gegen originalgetreuen Ersatz ausgetauscht werden. Irgendwann ist das ganze Schiff renoviert. Ist das dann noch das gleiche Schiff. So ist es mit mir. Schon lange bestehe ich nicht mehr aus den Bestandteilen, aus denen ich bei meiner Geburt bestanden habe. Alle Materie und etliche Strukturen wurden erneuert, was ist geblieben? - Die Erinnerung! Weil mein Bewusstsein jeden Morgen aus der gleichen Datenbank heraus startet, entsteht die Illusion der Kontinuität.

Da können wir gleich über Beamen und Teleportieren sprechen. Die Materie muss sich am Ausgangsort ja auflösen, in einem Strahl durch den Hyperraum reisen und am Zielort wieder zusammensetzen.
E = mc2 Da gibt es am Ausgangsort erst mal eine gewaltige Kernbombenexplosion, wenn sich die Masse in Energie verwandelt. Damit hat sich die Sache schon erledigt.
Außerdem ist auch hier das Problem von Original und Kopie. Denn eigentlich entspricht die Teleportation dem Faxversand. Am Zielort entsteht die Kopie und das Original hört auf zu existieren. Teleportation ist ja keine Rohrpost. Tod und blitzartige Wiedergeburt sind das Resultat. Ich würde so einem Transmitter fern bleiben.

Nun postulieren andere, die Seele (was immer das sein mag, maximal der o.g. Funke) bekomme einen geistigen Leib. Nun, dann haben wir ein Gespenst mit meinem Charakter und meinen Erinnerungen. Es bleibt eine Kopie. Hat dieses Ding Emotionen? Emotionen hängen am Körper, dem materiellen Körper. Wie wechselwirkt dieses Ding, dieser Astralleib? Ist es erstrebenswert, nur zu sein und nichts zu fühlen? Falls es fühlt, wie werden diese Gefühle geeicht? Umwelt und Gefühle hängen zusammen.

Ich halte Verkünder des ewigen Lebens für Schlangenölverkäufer, für Gauner oder zumindest Verblendete. Bei tieferem Nachdenken kommt man zu dem Schluss, dass ein ewiges Leben nicht erstrebenswert ist, keine Verheißung sondern eine ernste Drohung.

Denn wie gesagt: Ewig währt am längsten.

Dienstag, 20. Juni 2023

Warum

Warum verlasse ich Männerrechtlerthemen im engeren Sinne?

Weil die Focusierung auf solche Themen sinnlos ist!

Staat und Kapital haben die Frau als Resourse entdeckt, die es über Lohnarbeit aber auch über Arbeit als Selbständige auszubeuten gilt. Arbeit macht frei, dieser zynische Spruch über einem Konzentrationslager, ist das Motto der Aktion. Jeder, der für Lohn arbeitet, ernährt drei Parasiten, die einen leistungslosen Ertrag einstreichen: den Staat, den Arbeitgeber, die Sozialkassen.

Die Arbeitsschutzgesetze, die bereits im 19. Jahrhundert erlassen wurden, und vor allem den Schutz der Kinder und Frauen zum Ziel hatten, dienten nicht zuletzt dem Zweck, billige Arbeitskräfte vom Markt zu nehmen, die Lohndrückerei durch ein gesenktes Arbeitskräfteangebot zu beenden.

Wer seine Arbeitskraft in seinem privaten "Betrieb" sprich Heim und Herd einsetzt, bezahlt außer der Mehrwertsteuer auf die Rohprodukte keine Steuer. Der ganze Mehrwert seiner Tätigkeit bleibt bei ihm. Wer aus Zeitmangel, wegen Berufstätigkeit, auf zugekaufte Arbeitskräfte angewiesen hat, zahlt doppelt und dreifach und muss dann drei Stunden arbeiten, um eine Stunde Fremdarbeitskraft zu bezahlen.

Der Hunger treibt den Knecht zur Arbeit, so steht es in der Bibel, und mag es nicht Hunger so doch Geldmangel sein, der die unteren Einkommensschichten in die Lohnarbeit zwingt. Geldmangel nicht zuletzt erzeugt durch überschießende Steuern und Abgaben. Bei den Besserverdienenden (was nicht heißt Gutverdienenden, nur besser als wenig) könnte einer der Partner oder beide kürzer treten. Und hier setzt dann die Propaganda ein. Man bläst den Frauen die Ohren voll, wie toll sie seien. Man diffamiert die Hausfrau. Man verspricht glänzende Karrieren. Man etabliert Quotenfrauen, damit diese Versprechungen nicht ohne Substanz bleiben. Man pampert die Frauen, um sie im Arbeitsprozess zu halten, am besten als Vollzeitkraft.

Nun ist aber die Kernkompetenz der Frauen das Kinderbrüten und aufziehen. Ihr ganzer Körper und Geist ist nur dieser Funktion geschuldet. Ansonsten ist der weiblicher Körper eine Ansammlung von nutzlosen Handicaps. Auch die bessere neuronale Verzahnung von rechter und linker Gehirnhälfte ist nicht hilfreich, sondern das Einfallstor mythischen Denkens und frappanter Irrationalität. Kein klar denkendes Wesen lässt sich einen aggressiven Parasiten in eine Körperhöhle pflanzen, dem dann das ganze restliche Leben die umfassende Liebe und Fürsorge gilt. Wären Frauen rational, wäre das Ende der Art erreicht.

Gut, Männer sind auch nicht besonders rational, denn für die Frau ist der Mann das, was das Eselchen für den Bauern ist: der Typ, der die schweren Sachen trägt. Und für den Mann ist die Frau samt des Nachwuchses auch parasitär, es sei denn er sei Bauer, und benötigte Frau und Kinder als Hilfe auf dem Hof. Nun jedenfalls in so ein sensibles Gleichgewicht greifen Staat und Kapital ein, des schnöden Mammons willen.

Die Folge ist Kinderarmut und ohne Kinder hat eine Gesellschaft keine Zukunft, so wie ein Düsenjäger ohne Schub die Flugfähigkeit eines Klaviers hat. Absturz bei Schubverlust garantiert.

Es geht bei dem ganzen Frauenhype nicht um Gleichberechtigung oder Gleichstellung. Es geht um Steuereinnahmen und Renditen. Und darum muss die Mär von der unterdrückten Frau weitergesponnen werden, die sich nur durch Vollzeitlohnarbeit und unbegrenzten Arbeitseinsatz der Karriere willen aus den Krallen dieses ominösen Patriarchats befreien kann. Dazu ist man sogar bereit, die Grammatik zu vergewaltigen. Das Motto ist: Wir sind bereit Suaheli zu sprechen, Hauptsache ihr privatisiert nicht und drückt ordentlich Steuern und Sozialabgaben ab und fördert die Kapitalrenditen.

In einem Theaterstück, das sich um das Leben des Galileo Galilei dreht, war es von Brecht oder einem anderen Autor, fällt der Satz, das es bei dem Kampf um das geozentrische Weltbild (die Erde als Mittelpunkt des Universums) nicht um die naturwissenschaftliche Wahrheit gehe, sondern um die Campagnabauern, die Steuerzahler. Steht die Erde nicht mehr im Zentrum, dann stellt sich auch die Frage, ob die Ständegesellschaft noch eine Berechtigung hat.

Sonntag, 18. Juni 2023

Die Bibel

 Ich bin kein Theologe und einige Theologen sagen, mit der Bibel könne man nur arbeiten, sofern man ein Theologiestudium abgeschlossen hat.

Das mag teilweise stimmen. Ich würde auch keinem raten, ohne Rechtsanwalt vor Gericht zu erscheinen. Das bürgerliche Recht (BGB) ist ziemlich abstrakt und wird erst durch die Rechtsprechung konkret.

Die Bibel ist inzwischen in alle möglichen Sprachen übersetzt, die Formulierungen sind an moderne Ausdrucksformen angepasst. Es bleibt aber ein antiker Text und die Übersetzung trägt nicht unbedingt zur Richtigkeit bei. Richtig im Sinne: Was wollte der Autor/die Autoren aussagen. Was sollten und konnten die kundigen Leser damals verstehen. Uns fehlt der Kontext, der Bildungskanon von Autoren und Lesern, das wirtschaftliche, kulturelle Umfeld. Viele Textstellen lösen einen Konflikt, ein Dilemma, das uns nicht bekannt, eventuell sogar schwer verständlich ist. Wer Antworten verstehen will, muss die Fragen kennen.

Das Problem der Theologie beginnt mit dem Namen. Theologie ist als akademischen Disziplin nur bedingt eine Wissenschaft nach modernem Verständnis. Die Theologie ist nämlich keine Gotteswissenschaft, wie der Name bedeutet, sondern eine Buch- und Textwissenschaft. Auch wenn Gott der zentrale Protagonist ist, beschäftigt sich die Wissenschaft mit Texten. Und wir alle wissen: Papier ist geduldig. Theologie müsste sich eigentlich Biblologie nennen, die Lehre vom Buch.

Jahrhunderte lang bedeutete akademische Bildung, sich in alte Texte zu vertiefen und aus diesen Weisheit zu ziehen, eventuell ergänzt um eigene Gedanken und Schlussfolgerungen.

Die Idee, das Studierzimmer zu verlassen, in die Welt zu ziehen und deren Phänomene durch Beobachtung und Experiment zu ergründen, ist relativ neu.

Konnten sich die Gnostiker noch daran berauschen, alte Texte zu kennen, vermeintlich verstanden zu haben, ergänzt um göttliche Inspiration, war die Quelle des modernen Fortschritts die Erkenntnis: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Wer nämlich in dem Irrglauben lebt, alles, was es zu wissen gibt, sei in einer begrenzten Anzahl alter Texte enthalten, dem fehlt die Motivation, die Welt zu erkunden und neue Erkenntnisse zu sammeln.

Dass es uns heute deutlich besser geht, als in alten Zeiten, liegt nicht daran, dass wir jetzt endlich die Bibel oder sonstige heiligen Bücher verstanden haben, die dort formulierten Gebote befolgen, sondern dass wir mühevoll die Welt befragen um die dort geltenden Regeln und Gesetze zu begreifen. Denn Naturwissenschaft ist Erbsenzählerei, siehe Mendel.

Nun sei hier nicht das hohe Lied der Naturwissenschaft gesungen, denn spätestens wenn aus gewonnenen Daten Theorien und Erkenntnisse werden sollen, kommt die Geisteswissenschaft um die Ecke, meist in Form der Mathematik. Und spätestens wenn aus den Erkenntnisbröckchen ein Ganzes werden soll, wird es philosophisch.

Die Philosophie (gr. "philosophía", "Weisheitsliebe") ist die Lehre vom Erkennen und Wissen und die Prinzipien- und Methodenlehre der Einzelwissenschaften, als deren Ursprung und Rahmen sie angesehen werden kann. Ihre Erkenntnisse gewinnt sie u.a. mithilfe der logischen, analytischen, dialektischen, diskursiven und hermeneutischen Methode, in neuerer Zeit auch in Zusammenarbeit mit empirischen Wissenschaften. Zu ihren heutigen Disziplinen gehören LogikEthik, Ästhetik und Wissenschaftstheorie. 

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/philosophie-53895#:~:text=Die%20Philosophie%20ist%20die%20Lehre,%2C%20Ethik%2C%20%C3%84sthetik%20und%20Wissenschaftstheorie.

 Dass unser Denken zu brauchbaren Ergebnissen führt, hängt mit unserer Evolution zusammen. Wer falsch schlussfolgert, stirbt früher.

Naturwissenschaftlich kann man sich der Bibel nähern, wenn man die in der Bibel beschriebenen Vorgänge und Zustände mit Erkenntnissen aus anderen Disziplinen wie Geschichtswissenschaften, Archäologie, Astronomie, Kosmologie, Physik, Chemie und Biologie vergleicht.

Und da stellt man fest, dass da gewaltige Diskrepanzen bestehen. Allein der Schöpfungsbericht ist reinste Prosa, Damit der Mensch überlebt, braucht es mindestens 200 Exemplare, sonst ist Inzucht angesagt, was die Paradiesgeschichte ad absurdum führt. Jericho war bereits lange vor der Zeit zerstört, als die Bibel den Einfall der Juden ins gelobte Land verkündet. Und, und, und ....

Damit ist bewiesen, dass die Bibel kein Geschichtsbuch, sondern ein Geschichtenbuch ist, vergleichbar mit Herrn der Ringe oder Harry Potter.

Und um ein Geschichtenbuch zu verstehen, brauche ich kein Literaturstudium. Um zu entscheiden, ob mir ein Wein schmeckt oder nicht, brauche ich nicht Winzer zu sein.

Es bleibt das Problem mit der Herkunft aus der fernen Vergangenheit. Hier kann sicher ein guter Kommentar weiterhelfen.

Nun muss man wissen, dass die Bibel ein Mehrautorenwerk ist. Sie besteht aus vielen Büchern, die nur beschränkt zusammenhängen. Der Tanach der Juden ist eine Rollensammlung, jedes Buch eine Rolle. Die Buchform der Bibel erzeugt die Illusion einer festgelegten Reihenfolge der einzelnen Bücher. Und so unterscheidet sich die Reihenfolge der Lesung bei den Juden von der Anordnung der Bücher des alten Testaments in der Bibel. Die Bibel ist so sortiert, dass die Texte auf Jesus hinweisen.

Die christliche Bibel ist bewusst so sortiert, dass sie den Eindruck eines Geschichtswerks erzeugt, beginnend mit der Schöpfung und endend mit der Apokalypse und der Wiederkunft Jesu.

Schadet es, dass die Bibel ein Geschichtenbuch, aber keine Geschichtsbuch ist?

Auf gar keinen Fall. Wir unterschätzen die Wirkung von Geschichten dramatisch. Geschichten prägen unsere Welt, unser Zusammenleben. Unsere ganze Rechtsordnung beruht auf Geschichten. Unser Staat beruht auf Geschichten. Sitte und Moral beruhen auf Geschichten. Geschichten sind die Grundlage unseres Weltbildes.

Und die Geschichten in der Bibel wirken auf den Leser, so wie die Geschichten in einem Roman auf den Leser wirken. Und die Hauptperson in der Bibel ist Gott, genauer der jüdische Gott JHWH.

Ihn lernen wir im Alten Testament kennen. Eine ziemlich erschreckende Gestalt, aber auch irgendwie begrenzt. Wenn man die Schöpfungsgeschichte heranzieht, so schaffen Elohim, also Götter die Welt, grandios in sechs Tagen und ruhen am siebten. Das ist Größe. Das ist Souveränität.

Dann erfolgt ein Cut und die Schöpfung wiederholt sich nochmals in kleinerem Maßstab, nämlich in einem begrenzten Paradiesgarten, durch JHWH. Er schafft Adam und Eva und bewirtschaftet seinen Paradiesgarten. Dass er giftige Pflanzen setzt, den Baum der Erkenntnis und den Baum des ewigen Lebens, ist nicht besonders schlau, denn Adam und Eva sind ja kindlich naiv. Sie sind nicht in der Lage Gut und Böse zu unterscheiden. Niemand würde im Kindergarten giftige Pflanzen pflanzen, vor allem, wenn deren Früchte so verlockend sind. Klar dass die rein beißen, und gleich erscheint der Hausmeister und schmeißt sie aus dem Garten raus und belegt sie mit Flüchen, künftig selber für ihren Lebensunterhalt aufzukommen und die Kinder unter Schmerzen zu gebären, ist aber noch so nett, ihnen Kleider zu nähen. Ach, und Sterben müssen die zwei und ihre Nachkommen jetzt auch. Der Tod ist der Sünde sold, so die Bibel.
Ist jetzt nicht schön, aber ewig als Dummbatz in einem Paradiesgarten ohne Sex rumzuhängen ist auch nicht toll.

Jedenfalls stellt sich JHWH in den biblischen Geschichten, die ihn als Handelnden sehen, kein gutes Zeugnis aus.

Man sagt, er sei gerecht, aber so sicher darf man sich nicht sein, wie die Hiobgeschichte zeigt. Wie ein assyrischer oder babylonischer Großkönig verlangt er unbedingten Gehorsam und ungeteilte Verehrung. Jeden Fehltritt bestraft er grausam. Allerdings tritt er von Buch zu Buch weniger in Erscheinung, um nach der Hiobgeschichte quasi zu verstummen.

Warum sich die Juden einem so launischen und gefährlichen Gott verschreiben, ist mir ein Rätsel. Das Schicksal der jüdischen Glaubensgemeinschaft ist nicht gerade eine Erfolgsgeschichte. Ein Unglück jagt das andere, und alles soll Gottes Strafe für Verfehlungen sein. Ja, als richtige Stammesreligion enthält die Lehre natürlich die Verheißung auf einen Messias, der dann auf der Welt der Allergrößte sein würde, und mit ihm die Juden, dann Herrscher aller Völker. Solche Verheißungen sind gefährlich, vor allem, wenn die anderen Völker davon erfahren. Sie könnten auf die Idee kommen, dem Aufstieg dieser postulierten Weltenherrscher durch geeignete Maßnahmen vorzubeugen.

Für mich stellt sich das Verständnis dieser Geschichten ganz anders da. Und ich verstehe auch den göttlichen Zorn. Wer lässt sich denn gerne so unsympathisch darstellen. Denn wer schreibt denn da? Die Priesterschaft! Und diese baut hier einen Popanz auf, einen Bulli, vor dem sich alle fürchten, um dann mit der Erlösung um die Ecke zu kommen, einem Sammelsurium von Regeln, die keiner einhalten kann, mit der Folge, dass dauernd Opfer beim Tempel abzugeben sind, als Buße. Guter Trick. Ich denke, dass der Gottheit das Treiben des Bodenpersonals egal ist. Als Eigner des ganzen Universums ist er auch nicht darauf angewiesen, dass ihm irgendwelche Ameisen auf einem Staubkorn im All huldigen.

Das Alte Testament zeigt, dass man auf der Grundlage richtiger Beobachtungen zu falschen Schlüssen kommen kann. Die richtige Beobachtung ist, dass auf dieser Welt Handeln oder Nichthandeln Folgen haben, erwünschte und unerwünschte. Wer sich unhygienisch verhält, wird Krankheiten erwerben, die in einer Gemeinschaft dann zirkulieren. Wer als kleines Volk in gefährlicher Umgebung eine unkluge Politik betreibt, die benachbarten Großreiche gegen sich aufbringt, wird Unheil ernten. Regeln aufzustellen und zu befolgen ist eine kluge Methode. Arbeitsschutz und Seuchenprävention beruhen darauf. Das Dilemma ist, dass wenn ich die Zusammenhänge nicht kenne und nicht begreife, nicht weiß, dass Infektionskrankheiten durch Mikroorganismen verursacht werden. Dann wird, was Prävention sein soll, zur kultischen Handlung. Dann wird aus Fehlern Sünde, aus Hygiene wird Magie, aus Folge von Fehlern wird göttliche Strafe.

Nehmen wir die 7-Tagewoche. Die Jäger und Sammler arbeiteten pro Tag vielleicht 4 Stunden, im Schnitt. Ein Bauer kann und muss jeden Tag ackern. Und da zeigte es sich, dass die Mischung von sechs Arbeitstagen und einem Ruhetag optimal ist, um die Gesundheit einigermaßen zu erhalten. Damit sich alle daran halten, wurde der Schöpfungsbericht entsprechend geschrieben. Die Juden, als geborene Anakasten machen jetzt daraus eine Wissenschaft, mit Regeln, wie man am Sabbat Aufzug fahren kann. Intellektuell reizvoll, aber ohne jeden Nutzen.

Das das penible Einhalten eines Kanons von Regeln den Menschen nicht gerecht, sondern selbstgerecht macht, fiel dem Sohn eines Zimmermanns in Galiläa auf. Mit Sicherheit hatte dieser auch Kontakt zu den Lehren des Zoroaster (Zarathustra), der Mythos der drei Weisen aus dem Morgenland (Magier = Priester des Zoroaster) lässt das vermuten. 

Bei der Lehre des Zarathustra handelt es sich um eine über dreitausend Jahre alte Philosophie die in ihrem Kern auf den Prinzipien Gutes Denken, Gutes Reden, Gutes Handeln beruht.
https://www.zarathustra-verein.de/die-lehre-des-zarathustra/#:~:text=Gataha%20%E2%80%93%20die%20Lehre%20des%20Zarathustra,dem%20sich%20diese%20Website%20befasst

Zur damaligen Zeit war Judäa Teil des römischen Reiches und die Juden lebten in der Endzeiterwartung, was allerlei Verkünder auf den Plan rief, darunter Johannes den Täufer und eben diesen Zimmermannssohn Jeschua, ein ggf. uneheliches Kind im Haushalt des Josef.

Sehr erfolgreich kann dieser Jeschua, den wir künftig Jesus nennen werden, nicht gewesen sein. Zwölf Follower sind nicht wirklich viel, auch wenn diese Zahl die mystischen 12 Stämme von Israel wieder spiegelt. Die Juden sind auch Zahlenfetischisten. Ansonsten sollen seine Ansprachen viel Volk angelockt haben, aber das sagt nichts. Fernsehen gab es nicht, da war Ablenkung rar, und wie heute bei Katastrophen läuft bei Events viel Volk zusammen, einfach um zu gaffen. Die Massen bei Kirchentagen sind auch kein Zeichen, um sich greifender Frömmigkeit.

Die Karriere des Predigers war kurz, denn er verließ die heimatlichen Gefilde und zog nach Jerusalem, dem Sitz des Tempels. If you can make it there, you can make it everywhere.

Zwei Grundthesen seiner Lehre garantierten den sicheren Tod:

  1. Die These, der leibliche Sohn Gottes zu sein, galt den Juden als gotteslästerlich und wurde mit dem Tod durch Steinigen bestraft.
  2. Die These, der gesalbte Messias und damit König der Juden zu sein, galt den Römern als Staatsverbrechen, das mit dem Tod durch Kreuzigung bestraft wurde.
Die Römer machten das Rennen und beendeten die Karriere des Jesus brutal, aber effektiv. Die Follower verleugneten ihren Rabbi und liefen auseinander.
Damit hätte diese jüdische Häresie ein glückliches Ende finden können, denn auch Jesus hatte nie die Absicht eine Weltreligion zu gründen. Wie heißt es so schön: Ich bin zu den Meinen gekommen. Man gibt das Brot schließlich den Kindern, und nicht den Hunden.

Nun, vielleicht hielten sich noch kleine Gemeinden in Jerusalem, in Ägypten, verstreut, wo es jüdische Gemeinden gab. Gute Geschichten werden gerne weitergesponnen und der Mensch ist von Natur aus empfänglich für solche Geschichten. Jedenfalls kokelte da noch was im Unterholz.

Es gibt in der menschlichen Geschichte Zeiten der Unrast, wenn alte Gewissheiten schwinden, der Hunger nach neuen Gewissheiten erwacht. Das zweite Jahrhundert nach Christus ist so eine Zeit, bei der im römischen Reich orientalische Religionen in Mode kamen. Und so fanden einige Sinnsucher Zugang zu christlichen Themen, christlichen Texten. Und jetzt wurden aus den kleinen, glimmenden Funken im Unterholz kleine Feuerchen. Nichts ist so stark, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Hier ist vor allem das Autorenkollektiv zu nennen, das unter dem Namen Paulus veröffentlichte. In diesen Texten wurde aus dem gescheiterten Rabbi aus Galiläa nämlich ein Gott namens Jesus. Gut, er galt nur als der Sohn, aber der Vater, viel beschworen, kommt nicht mehr zu Wort. Was wir in der Bibel unter Paulus finden ist nur die schwache Hintergrundstrahlung einer Explosion, denn zu dieser Zeit gab es viele Verkünder und viele Schriften zu Jesus. Da gab es noch kein Copyright. Da gab es hunderte Jesusgeschichten, hunderte Wege zum Heil. So eine Religion in being ist wie Maische. Da gären allerlei Früchte im Fass auf allerlei Weise. Erst nach der Destillation durch eine Organisation findet der reine Geist den Weg in die Flasche, und der Geruch und Geschmack der vergorenen Früchte ist nur noch als Ahnung vorhanden. Doch auch die vielen Feuerchen des Frühchristentums wären ohne den Staat nie zum Weltenbrand geworden.

Und der die Fackel warf war Konstantin, römischer Kaiser mit Hauptstadt in Byzanz, seinem Konstantinopel. Er machte das Christentum zur Staatsreligion und erzwang die Destillation in Konsilien, welche er selbst leitete.

Die Obrigkeit ist von Gott. Dieser Satz und die paulinische Anweisung, die gesellschaftliche Schichtung zu ertragen und den Ausgleich im Jenseits zu erwarten, macht das Christentum für jeden Herrscher äußerst attraktiv. Der Rest ist Opium fürs Volk und Einnahmequelle für die Priesterschaft.

Es ist immer gut, die Intellektuellen finanziell gut zu stellen und ihnen was zum geistigen Kauen zu geben. Nicht immer gelingt das, und um die Frage, ob Ikonen Teil der Verehrung Christi sein dürfen oder nicht, wurden blutige Bürgerkriege geführt. Tatsächlich ist das Christentum keine Religion des Friedens, sondern wie alle Ein-Gott-Religionen eine Religion des Hasses, des Streits, der Rechthaberei und der grausamen Gewalt. Wo es nur eine Wahrheit gibt, endet jede Diskussion und jede Toleranz.

Wie alles, was einen Anfang dann auch ein Ende hat, ist das Christentum gealtert und hat viel von seiner beißenden Schärfe verloren. In Maßen genossen, ggf. auf etwas Zucker, kann es wie Absinth direkt ein Genuss sein. Denn, und das ist all den Autoren mit ihren mehr oder weniger guten Absichten, diesen Inquisitoren, diesen Fanatikern und Rechthabern entgangen. In der heiligen Schrift Bibel wohnt ein Geist, ein guter Geist. Der gute Geist des guten Gottes, der sich jedem Missbrauch entzieht. Er entfaltet sich, wenn man die Bibel so liest, wie ein Kind ein Märchen: unschuldig und neugierig.

Das ist ein Wunder, das ist Magie, das ist der Heilige Geist bei der Arbeit.

Durch die Lektüre der Bibel verändern wir unser Betriebssystem. Das Update Jesus 1.0 macht uns zu einem neuen Menschen. Das ist eine interessante Erfahrung. Der Kernbegriff ist Liebe, ein Begriff, der viele Begriffe beinhaltet und weit über den Eros hinausgeht. Wie ein Rad mit einem frisch montierten Reifen, haben wir Menschen in unserem Geist eine Unwucht, als Folge der Abwärtskompatibilität unseres Betriebssystems. So tragen wir viel nutzlose Dämonen (alte Programme, die einst notwendig waren, heute aber mehr schaden als nutzen) in uns. Die Bibel ist wie ein Gewicht, das am Rad montiert uns hilft, diese Unwucht zu lindern, wenn wir sie lesen, um die Liebe zu finden, nicht die Wahrheit über die Welt.