Dienstag, 31. Dezember 2030

Frontseite

Frontseite klingt sehr martialisch, so nach "Im Westen nichts Neues".
Aber das soll damit nicht gemeint sein.
Frontseite heißt Titelblatt, heißt: Was will dieser Blog mit dem seltsamen Namen?
Dieser Blog ist ein Männerblog. Er ist ein Männerblog, weil ich ein Mann bin und damit die männliche Sicht der Dinge einbringe. Er ist ein Männerblog, weil er die Anliegen der Männer- und Väterbewegung fördern soll, wie ich sie sehe.
Für mich sind Ziele der Männerbewegung:

  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen für Männer zu beseitigen,
  • Männern ein positves Selbstbild zu geben,
  • männliche Anliegen in die Gestaltung der Gesellschaft einzubringen,
  • die Entwicklung von Buben zu selbstbestimmten und selbstbewußten Männern zu fördern,
  • Männern einen offenen und ungezwungenen, unverklemmten Zugang zu ihrer Sexualität und ihrer Körperlichkeit zu ermöglichen,
  • Männer ein ungezwungenes und offenes Verhältnis zu anderen Männern zu ermöglichen
Für mich sind Ziele der Väterbewegung:

  • rechtliche und gesellschaftliche Benachteiligungen von Vätern zu beseitigen,
  • die Rolle des Vaters in der Familie und im Bezug zu seinen Kindern zu stärken
  • das Miteinander von Vätern und Kindern zu fördern,
  • Vaterschaft stärker gesetzlich zu schützen
  • Vaterschaft und die wichtige Rolle derselben in der Gesellschaft stärker zu verdeutlichen.
Ich versuche in diesem Blog durch eigene Postings und durch Zitate, Diskusstionsgrundlagen und Argumentationshilfen zu geben.

Ein weiteres Thema, das mich beschäftigt ist, der Mensch in Staat und Gesellschaft und hier besonders die Nation als Gemeinschaft der rechtlich und politisch Gleichen.

Weitere Themen fließen ein, sofern sie mir wichtig sind, aber die obengenannten Themen sind die Kernthemen dieses Blogs, jedenfalls bis auf Weiteres.



Ein Wort zu Urheberrechten.
Ich verfolge mit meinem Blog keine kommerziellen Interessen. Es ist auch nicht meine Absicht, Autoren um ihren gerechten Lohn für geistige Arbeit zu bringen. Ganz im Gegenteil, es ist mein Ziel, Autoren, die zu den von mir ins Zentrum des Interesses gerückten Themen Bedeutendes zu sagen haben, bekannt zu machen, meine Leser auf diese Autoren aufmerksam zu machen und zu weiterer Lektüre zu animieren. In sofern betreibe ich eher Werbung, indem ich Texte in meinen Blog aufnehme.

Sollte sich dennoch jemand, in seinem Urheberrecht verletzt sehen, so genügt eine kurze Mail an dschindschin@email.de und ich lösche bzw. verkürze die entsprechenden Passagen.
Meine Leser weise ich darauf hin, dass Veröffentlichungen in meinem Blog nichts am Urheberrecht der ursprünglichen Autoren ändert, an die man sich also zu wenden hätte, wollte man die entsprechenden Texte anderweitig veröffentlichen.




Sonntag, 24. November 2019

Aus der Geschichte lernen

Immer wieder dieser Satz: "Wir müssen aus der Geschichte lernen!"

Nun gut, dann wollen wir mal!

Wenn Du ein Land eroberst und Deine Kultur und Sprache behalten willst, töte die Frauen der Eroberten.
Beispiel:
Angelsachsen - Die Angelsachsen haben sich bei der Eroberung Britanniens nicht mit den romanisierten Briten vermischt, Männer wie Frauen vertrieben oder umgebracht, und behielten so ihre germanische Kultur.
Einwanderer in Nordamerika - Die Einwanderer in Nordamerika vermischten sich so gut wie nicht mit der indianischen Urbevölkerung, sondern ermordeten oder vertrieben diese aus dem Siedlungsgebiet. Daher waren USA und Kanada bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts Länder mit europäischer Sprache und europäischer Kultur und europäischem Phänotyp der Einwohner.
Gegenbeispiel:
Normannen - Die Normannen vermischten sich in der Normandie mit der romanischen Urbevölkerung und verloren ihre Kultur. Bei der Eroberung Englands 1066 sprachen Sie eine romanische Sprache.
Waräger - Die skandinavischen Begründer der Rus vermischten sich mit der slavischen Urbevölkerung und verloren ihre Sprache und Kultur.

Wenn Du einen erfolgreichen Umsturz umsetzen willst, töte die Träger der alten Ordnung.
Beispiel: Abassiden - Nach dem Machtwechsel von den Omajaden zu den Abassiden ließen diese alle Angehörigen der Sippe Omaja hinrichten und regierten ab da unangefochten.
französische Revolution: Durch die Ermordung, Enteignung und Vertreibung des Adels gelang es selbst nach der Niederlage Napoleons nicht mehr, das alte Regime wieder her zu stellen.
russische Revolution - dto.
Gegenbeispiel:
Die Offiziere des Juli 1944 versäumten die gefangenen Nazis gleich zu erschießen. Die Rebellion brach zusammen.

(Wird ggf. fortgesetzt)


Mittwoch, 6. November 2019

Rationalisierung


Unter Rationalisierung versteht man in der Psychoanalyse jenen Abwehrmechanismus, der eine Erklärung und Rechtfertigung des eigenen Verhaltens liefert, statt sich mit den echten bedrohlichen, unbewussten Handlungsmotiven auseinanderzusetzen.
Bei der Rationalisierung handelt es sich um ein verstandesmässiges Rechtfertigen eines Verhaltens, indem die wahren, aber nicht eingestandenen und vom Über-Ich nicht akzeptierten Motive (Beweggründe) ersetzt werden durch solche, die dem betreffenden Menschen für sich selbst und die andern als annehmbar erscheinen. Die Rationalisierung bezieht sich wie die Intellektualisierung auf den Umgang mit Ersatzbildungen, die ihrerseits aus anderen Abwehrmechanismen resultieren. Rationalisierung benennt den Gebrauch von Ersatzbildungen als Handlungsbegründungen, hinter denen sich die ursprünglichen Motive in Ich-syntonen und gesellschaftlich approbierten Ersatzmotiven im Bewusstsein verbergen. Ersatzbildungen sind das Produkt eines Prozesses, in dem Triebwünsche von den sie begleitenden Gefühlen isoliert und mittels weiterer Abwehrmechanismen in bewusstseinskonforme Vorstellungen transferiert werden, in denen sich das Ersetzte dann meist ebenfalls verschlüsselt darstellt. Die Rationalisierung ist vermutlich die verbreitetste Form der Selbsttäuschung. Indem die Psychoanalyse darauf aufmerksam macht und auffordert, Rationalisierungen aufzulösen und den wahren Motiven zu stellen, erweist sich diese psychologische Anthropologie als eine Lehre mit einem hohen ethischen Anspruch. Die Auflösung von Rationalisierungen ist letztlich identisch mit dem Satz, der einst über dem Tempeleingang in Delphi stand: Erkenne dich selbst. Quelle Brühlmeier, Arthur (2011). Die Psychoanalyse Sigmund Freuds. WWW: http://www.bruehlmeier.info/freud.htm (11-11-01) Zapf, S. (2012). Einige Gedanken über Rationalisierung und Intellektualisierung. Forum der Psychoanalyse, 28, 51-66. (Stangl, 2019).
Verwendete LiteraturStangl, W. (2019). Stichwort: 'Rationalisierung'. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.WWW: https://lexikon.stangl.eu/4407/rationalisierung/ (2019-11-06)

In den keltischen Dörfern standen vor den Häusern oft Stangen mit Köpfen darauf. Desto mehr Köpfe, desto höher das Ansehen des Kriegers, der da wohnte.

Ja, in der Tat: Der Mensch ist nicht des Menschen Freund.

Wohin mit all der dunklen Energie in dieser weich gespülten Zeit?

Es soll Typen geben, die treffen sich in Gruppen, nur um dann aufeinander einzuprügeln. Man kennt es von Tieren und nennt es Appetenzverhalten, das Suchen nach dem Reiz, der die Triebabfuhr ermöglicht. Für die Hooligans sind das die Anhänger des anderen Clubs, für Linke sind das die Rechten und für die Rechten sind das die Linken. Für die Frommen sind das die Heiden und noch schlimmer die Ketzer. Und für die Nationalisten sind das die Angehörigen anderer Nationen.

Der Mensch braucht für seinen inneren Frieden einen plausiblen Grund, um dem Mitmenschen auf den Schädel zu schlagen, es sei denn es handelt sich um einen Psychopathen. Der braucht keinen Grund, gebraucht aber einen Grund, um sein Handeln den Mitmenschen plausibel zu machen, damit sie nicht auf den Gedanken kommen, er sei einfach nur ein Psychopath, der aus dem Leiden seiner Mitmenschen Wohlgefühle zieht.

Ich denke, dass die Linken in Leipzig einfach Spaß daran haben, Baustellen zu verwüsten oder Menschen zu verprügeln. Die linke Ideologie ist vorgeschoben. Es geht um den Kick, gewalttätig sein zu können. Vielleicht finden es die Weiber der Linken geil, wenn der Macker gewalttätig ist. Frauen stehen auf harte Typen. Die Keltenweiber fanden die Köpfe vor dem Haus auch schick, vor allem wenn der eigene Macker da mehr Köpfe stehen hatte, als die Männer der Freundinnen.

Das Etikett, das sich Gewalttäter ankleben interessiert mich nicht. Mich interessieren nicht ihre dümmlichen Begründungen, ihre Rationalisierungen. Ich will das einfach nicht wissen.

Leute, die das Gewaltmonopol des Staates gering schätzen riskieren, wie zur Keltenzeit als Kopf auf einer Stange zu enden.

Dienstag, 5. November 2019

Presse und Realität - Tucholsky

Es gibt nichts Neues unter der Sonne!

Presse und Realität



Mrs. Dubedat: Was hast du gesagt, mein Liebling? Ich kann ihn nicht verstehn ... (Seine Lippen bewegen sich wieder.) Walpole (beugt sich nieder und lauscht): Er möchte wissen, ob ein Reporter da ist.
Shaw: ›Der Arzt am Scheidewege‹


Man könnte glauben, die Ereignisse geschähen und glitten dann automatisch in die Zeitungen hinüber, von der Wirklichkeit in die Presse, von der Realität in die Wiedergabe. Das ist nicht richtig. Weil die Reproduktion der Wirklichkeit unendlich wichtiger ist als das Geschehnis selbst, so ist die Wirklichkeit seit langem bemüht, sich der Presse vorzuführen, wie sie gern möchte, dass sie aussehe. Der Nachrichtendienst ist das komplizierteste Lügengewebe, das je erfunden worden ist.

https://www.textlog.de/tucholsky-presse-realitaet.html

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ich erkenne einen Neger, wenn ich ihn sehe!

Der alltägliche Rassismus?

Nein, keineswegs! Gleich zu gleich gesellt sich gern, eine Alltagserfahrung. Natürlich geniest man Exotik aber wie bei gutem Essen: nicht zuviel davon.

Wer über weißen Rassismus, d.h. Rassismus Weiß zu anderen Hautfarben spricht, darf den braunen, schwarzen, den indianischen, den indischen, den arabischen, den asiatischen Rassismus nicht vergessen.

Natürlich erkenne ich, wenn ein Mensch anders aussieht, anders spricht, sich anders gibt, als die Menschen meiner Sippe, meines Stammes, meines Volkes, meiner Kulturgemeinschaft. Und natürlich finde ich die Eigenarten der Anderen oft skurril, befremdlich, sonderbar.

Wenn Frauen über Rassismus sprechen ist übrigens Vorsicht geboten. Sie beklagen Rassismus, wenn es doch nur darum geht, dass ihr "Marktwert" gegenüber anderen Phänotypen geringer ist, wenn attraktive Männer ihr Angebot verschmähen.

Viele Stammesnamen bedeuten schlicht "Mensch", was die Frage nach dem Status der Nicht-Stammesangehörigen aufwirft.

Die Algerier wollten keine Franzosen sein, dabei ist die Physiognomie (und die Genetik) der Mittelmeeranrainer gar nicht so verschieden. Hier trennt die Kultur. Die Ablehnung des Fremden geht aber meist über die kulturellen Eigenschaften hinaus. Man lehnt nicht nur die Kultur sondern den Fremden in seiner Erscheinung ab, also seine Rasse.

Und komme keiner und sage, es gäbe keine Rasse.

Sie können Chinesen so oft kreuzen, wie sie wollen, es werden keine Nordmänner und umgekehrt. Natürlich können wir leben als ob, aber wir bleiben immer als Andersartig erkennbar, bis über die Generationen hinweg eine Vermischung statt findet. Biologie ist auch Schicksal, wie die Anpassung der Tibeter und Andenindianer an große Höhen zeigt.

Das macht uns jetzt nicht mehr oder weniger wertvoll, aber es trennt uns. Wir werden uns im Nahbereich auf Dauer immer unter Gleichartigen wohler fühlen, als in einem wilden Völkergemisch.


Freitag, 18. Oktober 2019

De Joden, de Joden (II)

Manche Menschen sind zu Allem bereit, nur um Beachtung zu finden.

Hat man nichts anderes zu bieten, ziehen Frauen gerne die Brüste blank oder sich gar ganz aus. Die Femen lassen grüßen.

Manche Männer werfen Ihr Leben weg für 10 Minuten Ruhm.

Ganze Imperien sind auf dieser männlichen Schwäche gebaut worden. Oder denken Sie an die Events, die Red Bull veranstaltet.

Diese verrückte Neigung kann auch zu spektakuläre Morden ggf. verbunden mit dem Selbstmord des Täters führen.

Als Deutscher in Deutschland einen Anschlag auf Juden zu begehen bringt in jedem Falle Beachtung. Und auch negative Beachtung ist Beachtung. Klebt der Täter sich dann noch einen Sticker an, der auf rechtsradikale Überzeugungen hinweist, dann beginnt der Berg zu kreißen, das ganze Programm.

Es ist wie beim Flipperspiel, wenn man das höchste Level geknackt hat: der Apparat blinkt und piept, alle Kneipengäste gucken hin.

10 Minuten Ruhm.

Dienstag, 15. Oktober 2019

De Joden, de Joden

Ein-Gott-Religionen sind meist nicht besonders tolerant.
Wo es nur eine Wahrheit gibt, ist Abweichung davon Wahnsinn oder Ketzerei.
Judentum, Christentum und Islam sind Schwestern, wobei das Judentum die älteste Tochter ist.

Schon im alten Ägypten wollte der Pharao Amenophis IV., genannt Echnaton, eine Ein-Gott-Religion etablieren mit Aton, dem Sonnengott, als einzigem Gott, scheiterte jedoch an der Priesterschaft und der Volksfrömmigkeit.

Das Judentum schaffte den Sprung vom Polytheismus zum Monotheismus etwa 600 vor Christus, als die Thora, das Alte Testament, neu verfasst und aus einem Wettergott der Universalgott Jahwe dieser Religion wurde. Hintergrund dieser Aktion war nicht zuletzt, die Herrschaft der Könige von Juda zu legitimieren. Und wie an vielen Stellen des Alten Testamentes nachzulesen, sieht es der jüdische Gott gerne, wenn seine Adepten Eiferer sind. Und Abweichungen vom Pfad der Lehre werden von IHM hart bestraft.

Staaten sind Konstrukte die auf Geschichten beruhen, und Religionen sind auch Konstrukte, die auf Geschichten beruhen. Wir Menschen brauchen die religiösen Geschichten für unsere seelische Gesundheit. Leider ist teilweise die Medizin selbst die Krankheit (zu Risiken und Nebenwirkungen ...)

Christentum und Islam sind Fortsetzungsromane des Judentums, das seinerseits ebenfalls nicht originell, sondern durchwoben von älteren Sagen und Mythen des Orients ist.

Denken Sie an Western! Die Gestalten und Situationen sind verschieden, aber doch ähnlich. Der ewig gleiche Plot wird wieder und wieder in Varianten erzählt. Zwischen Blowback Mountain und Red River liegen Welten und dann doch wieder nicht. Die Veränderungen spiegeln die gesellschaftlichen Veränderungen beim Publikum wieder. Gedreht wird, was gekauft wird. Und auch Religionen sind stets Kinder ihrer Zeit. Das Publikum wirkt auf die Geschichte, und die Geschichte auf das Publikum.

Die alten Götter hatten oft etwas Dämonisches an sich. Der Mensch erfuhr sich, seinem Schicksal ausgliefert, wie ein Spielball der ihn umgebenden Mächte. Die Götter trieben Schabernack mit ihm. Was blieb war, diese Gewalten milde zu stimmen, aber der Erfolg blieb fraglich.

Das besondere bei Judentum ist, dass Gott gerecht ist. D.h. es gibt Regeln und wer diese Regeln penibel befolgt, dem winken Reichtum, Gesundheit und Glück. Wer diese Regeln missachtet, den trifft der göttliche Zorn. Die Thora enthält die Gesetze und Geschichten, was geschieht, wenn man die Regeln befolgt und wenn man dagegen verstößt. Dazu bekommt man noch die mythische Geschichte des Volkes Israel und seines Gottes präsentiert, das Wurzelwerk des jüdischen Volkes. Viele Völker haben solche Mythen, man denke an Japan und die Sonnengöttin.
Jede Backanleitung lehrt uns, dass man in dieser Welt weiter kommt, wenn man die Regeln kennt, die in ihr herrschen. Und wer schon durch seine Religion Regeln und deren Interpretation lernt, ist nicht nur prädestiniert, Jura zu studieren, sondern schult darüber hinaus seinen Intellekt. Zumal die intellektuelle Auseinandersetzung über religiöse Regeln integraler Bestandteil des Judentums ist, wo es zwar etliche geehrte Lehrer aber keinen Papst gibt.

Das Christentum ist eine Abwandlung des Judentums, eine Sekte desselben, die einen eigenen Weg eingeschlagen hat. Während das Judentum auf den Messias wartet, behauptet das Christentum, dieser sei schon da gewesen. Wie bei Perry Rhodan, der Sciencefiction-Serie, gibt es eine ganze Sammlung von Heftchen (Evangelien), die von den Taten dieses Messias künden. Letztlich wurde dann aber nur eine kleine Auswahl derselben in den Kanon aufgenommen. Ziel war nicht zuletzt, die Verbindung zum Judentum nicht abreißen zu lassen, denn ohne Judentum kein Messias. Und so musst Leben und Wirken des Messias zu den im Alten Testament gemachten Verheißungen passen. Die alte Erzählung wurde auch in soweit verändert, dass die Reihenfolge der Schriftrollen so verändert wurde, dass sie in der Jesusgeschichte eine plausible Fortsetzung finden konnte.

War dem Judentum die Mission fremd, so war das Christentum davon besessen. Das Gleichnis vom vergrabenen Schatz macht das deutlich. Wer also seinen Glauben für sich behält wird von Gott bestraft, wer aber damit wuchert, d.h. missioniert, der gewinnt das Heil. Das Christentum führt auch ein Incentive ein, nämlich das ewige Leben, das im Judentum diese zentrale Rolle nie gespielt hat. Im Judentum geht es um das gute, gottgefällige Leben, nicht um das ewige Leben.

Neu ist auch, dass Gott den Menschen liebt und dass er es mit den Strafen wegen Regelübertretung nicht so ernst nimmt, wenn man nur fest genug an Jesus glaubt, denn mit dessen Selbstopfer seien alle Sünden vergeben. Eine schöne Botschaft für den Menschen, dem es nie gelingen wird ein Heiliger zu sein, d.h. regeltreu zu leben. Das auch der fromme Jude ins Unglück stürzen kann zeigt die Hiob-Geschichte. Hier lugt wieder die dämonische Seite der Gottheit aus dem Gewittersturm auf uns herab.

Das Christentum verspricht erst gar kein gutes Leben, sondern verschiebt die Wonnen aufs Jenseits. Im Gegenteil, desto trister das irdische Leben, desto größer die Herrlichkeit im Jenseits. Und um dem Gläubigen wenigstens eine Ahnung davon zu geben, sind die katholischen und orthodoxen Kirchen so prächtig gestaltet.

Das Christentum der Vergangenheit war überhaupt nicht tolerant, weswegen es über alle Religionen im Römischen Reich triumphiert hat. Es ist auch nicht zu Abweichungen der reinen Lehre tolerant und verfolgte Ketzer mit Feuer und Schwert.
Zudem ist dem Christentum die Judenfeindschaft angeboren. Obwohl fast alle bedeutenden Akteure des Neuen Testaments Juden sind, ist der Hass gegen Juden immanent: Sie haben den Messias nicht angenommen. Sie haben den Messias ermordet. Sie weigern sich, das neue Heil anzunehmen. Es sind die Kirchen, die den Hass gegen die Juden im Volk verankert haben.
Den Juden wird zur Last gelegt, dass sich die Wiederkunft des Heilands verzögert, weil sie nicht bereit sind zu konvertieren. Die Böse Saat ist immer und immer wieder aufgegangen.

Leider ist diese Pest auch dem Islam eigen. Er ist noch weniger originell als das Christentum, ist eine Judäo-Christentum für Beduinen. Die Gläubigen wurden durch rohe Gewalt und Steuervorteile gekauft. Allah ist wieder etwas dämonischer als der Gott der Juden und Christen, die Glaubenspraxis mehr auf die Einhaltung von Regeln ausgerichtet. Der Koran als Glaubensbuch verschwurbelt, d.h. schlecht zu lesen, uneindeutig. Wer mit Geheimnissen arbeitet, hat etwas zu verbergen.
Der islamischen Welt geht es nicht gut. Das hat mir ihrer Religion zu tun, die geistige Freiheit nicht fördert. Um so größer der Hass und der Neid auf Alles und Jedes und besonders auf die Juden, aber auch auf andere Andersgläubige. Wenn Allah auf Seiten der Muslime steht, warum geht es dann denn Muslimen so schlecht. Warum sind sie so voller Hass und Neid und glänzen nicht durch intellektuelle oder handwerkliche Leistungen, sondern durch Mord und Totschlag. Mohammed war einfach gekränkt (wie auch die Christen), das die Juden seine neue Heilslehre, übrigens aus guten Gründen, ablehnten. Anders als die Christen im Orient blieben die Juden ihrer Lehre treu.

Die Juden sind intellektuell und ökonomisch so erfolgreich, weil ihre Religion den Intellekt fördert. Das teilen sie mit den echten Protestanten, welche die Bibel in und auswendig kennen und im Diskurs diskutieren, weil sie den Willen Gottes suchen. Viele Wissenschaftler im Kaiserreich kamen aus Pastorenfamilien. Wie die Muskeln muss man auch das Gehirn trainieren, will man Leistungen bringen.

Die Judenfeindschaft in Europa ist durch die kirchliche Propaganda ins Volk getragen und aufgeblüht durch Neid, den reinen Neid, weil es den Juden gelang ihre Stärke, den Intellekt, in die Waagschale zu werfen, als die ständischen und sonstigen Hemmnisse fielen.

Judenhasser sind Neidhammel.

Übrigens, ihr lieben Mitdeutschen, der erste Weltkrieg hatte nicht zuletzt seine Wurzel im Neid der Franzosen und Engländer auf den Staat der Deutschen, der wissenschaftlich und wirtschaftlich eine solche Blüte erlebte, dass sie selbst dagegen verblassten.

Es gibt keinen deutsch-jüdischen Gegensatz, oder um Churchill abzuwandeln, Hitler hat das falsche Schwein geschlachtet. Churchill bezog das Bild auf Deutschland. Das richte Schwein wäre Sowjetrussland gewesen, nur dass da kein falscher Zungenschlag rein kommt.

So wie der Spitzensport in diversen Disziplinen von Schwarzen dominiert wird, so werden bestimmte Berufe von Juden dominiert. Warum? Weil sie es können! Weil sie besser sind als die Konkurrenten!

Dig it!