Emanzipation: Männer ohne Frauen
von Michael Ludwig
Warum sich binden, wenn die Politik an einem verheerenden Frauenbild bastelt?
Der Sommer ist die Jahreszeit, in der Männer ohne Frauen die
Einsamkeit besonders spüren – die Hitze des Julis und des Augusts, vor allem an
Sonn- und Feiertagen, lastet schwer wie Blei auf unseren Schultern.
Nachmittags, wenn die Luft vor unbarmherzig herunter stechenden Sonnenstrahlen
flirrt, und die Minuten im Stundentakt an uns vorüber ziehen, fühlen wir das
Fehlen eines Echos. Wir rollen uns im Liegestuhl zusammen, verfluchen unsere
Existenz und sind nahe daran, uns eine Kugel in den Kopf zu jagen. Eine schier
grenzenlose Traurigkeit ergreift von uns Besitz. In dem Augenblick, in dem die
Depression ihren höchsten Punkt erreicht hat, und wir unseren gehobenen Lebensstil
mit Eigentumswohnung inklusive Dachterrasse und dem 3er BMW in der Tiefgarage
selbst gegen das stets hungrige und gehetzte Dasein eines Straßenjungen in
Mexico City tauschen würden, Hauptsache wir wären nicht allein, zerfetzt ein
markerschütternder Schrei die Stille. Wir schrecken wie aus einem Albtraum hoch
und wissen sofort: aha, das war das Baby des Nachbarn Schulze. Wir sehen, wie
der arme Mann Koffer und Kisten zu seinem Familien-Van schleppt, wir hören die
keifende Stimme seiner Ehefrau, der kurz vor der Abreise wieder einmal die
Nerven durchgehen, erschaudern bei dem unentwegten Geplapper der 13-jährigen
pubertierenden Tochter und wären glatt dazu fähig, Freddy, den sechs Monate
alten Säugling, mit bloßen Händen zu erwürgen. Schulzes brechen mal wieder zur
Fahrt in den Jahresurlaub auf. Und schon weicht die finstere Stimmung in uns –
ja, sie wird von Sekunde zu Sekunde heller und freundlicher. Wir stellen uns
vor, wir müssten jetzt mit der ganzen Familie, mit Sack und Pack und womöglich
noch mit einem Köter drei Wochen lang auf einen Campingplatz fahren, weil das
nötige Kleingeld für eine angemessene Pension mit einem halbwegs brauchbaren
Bett fehlt, und dort, zwischen 60-jährigen Frauen mit Lockenwicklern und
Rentnern, denen nichts anderes in den Sinn kommt, als an wackeligen
Campingtischchen stundenlang Skat zu klopfen und dabei eine Bierflasche nach
der anderen zu leeren, die schönsten Wochen unseres Lebens verbringen. Nein,
diese Vorstellung ist eigentlich unvorstellbar. Und deshalb löscht sie unser
Unbewusstes sofort aus unserem Bewusstsein. Beschwingt, als hätte uns ein Engel
mit seinem Zauberstab berührt, schwingen wir uns aus dem Liegestuhl, eilen zur
Hausbar und schenken uns ein Glas Prosecco ein. Wir blicken in den dort
angebrachten Spiegel, finden, dass wir blendend aussehen, prosten uns zu und
sind froh, das zu sein, was wir sind: Männer ohne Frauen.
Männer ohne Frauen sind das, was dieser Ausdruck genauestens
beschreibt – sie haben keine Frau. Sie sind nicht verheiratet (möglicherweise
waren sie es, sind es aber, Gott sei Dank, nicht mehr), leben mit niemandem
zusammen und sind auch nicht in eine feste Partnerschaft eingebunden. Ihre
Existenz definiert sich in dieser Hinsicht als die Abwesenheit des anderen
Geschlechts. Das muss nicht immer so sein, denn hin und wieder sind diese
Männer auch Männer mit Frauen, aber nur zeitweise. Unsere Beziehungen zu Frauen
laufen nicht auf ein „lebenslänglich“ hinaus, sondern zersplittern in Episoden,
in Affären ohne tiefere Bedeutung, aber dafür mit Lustgewinn. Jede steht für
sich, folgt ihren eigenen Gesetzen, und wenn man sie aneinander reihen würde,
ergäben sie kein einheitliches Muster, sondern ein buntes, verwirrendes Mosaik.
Wir fühlen uns wie jemand, dem im großen Spiel der Liebe die Regeln abhanden
gekommen sind. Nichts folgt einem berechenbaren Plan. Dem Kennen lernen folgt
nicht unbedingt der erste Kuss und dann die gemeinsam verbrachte Nacht; es kann
genauso umgekehrt sein – zuerst die leidenschaftliche Umarmung zweier Körper,
deren Seelen einander so fremd sind wie die Bewohner von Mars und Erde, dann
der erste Kuss und schließlich der lange gemeinsame Spaziergang durch den
Stadtpark an einem sonnigen Sonntag Nachmittag. Wie Zygmunt Bauman, ein
polnisch-britischer Soziologe, der lange über Liebe und Leidenschaft in
postmodernen Zeiten nachgedacht hat, es beschrieb, schätzen Männer ohne Frauen,
dass die Konsequenzen ihrer Beziehungen nur so lange anhalten wie die Beziehung
selbst. In keine wird eine Grundschuld eingetragen, die in die Zukunft reicht.
Wir halten sie frei von Hypotheken und sonstigen Belastungen. Das macht uns
zwar mitunter einsam, aber es verleiht uns die Unabhängigkeit eines Touristen,
der auf der Reise durch sein Leben anhalten kann, wo er will, und seine
Aufenthalte so gestaltet, wie es seinen Bedürfnissen und Launen entspricht. Er
reist autonom und auf volles eigenes Risiko. Er befindet sich im diametralen
Gegensatz zum Pauschaltouristen, dessen Reise organisiert ist wie die Führung
durch ein Museum.
Welche Gründe hat ein Mensch, allein bleiben zu wollen?
Einen hat die britische Schriftstellerin Barbara Pym sehr treffend formuliert:
Ich gehöre nicht zu den Leuten, die dauernd mit anderen zusammen sein müssen,
es macht mir nichts aus, allein zu sein, deswegen hege ich auch eine gewisse
Sympathie für Leute, die alleine leben, und ich denke, dass es ganz falsch ist,
wenn man heutzutage glaubt, sich dauernd um solche Menschen kümmern zu müssen.
Dauernd wird über die Einsamkeit geredet, aber ich glaube, es ist vielleicht etwas
in ihnen, das sie einsam macht, und dass man deswegen auch gar nicht viel für
sie tun kann. Nein, man muss wahrlich nicht dauernd mit jemanden zusammen sein,
weder mit Freunden, noch mit einer Frau. Doch jenseits eines angeborenen
Charakterzuges, die Dinge des Lebens lieber allein in Angriff zu nehmen (wofür
in der Tat eine Menge spricht), gibt es ein Problem, das den permanenten Umgang
mit dem anderen Geschlecht nicht einfach macht, nämlich das der Nähe und
Distanz. Sind Männer ohne Frauen Männer, die das nicht auf die Reihe kriegen?
Schaffen sie es nicht, beides ins rechte Verhältnis zu setzen? Doch, gerade sie
sind es, die es geschafft haben, die Balance zu wahren. Männer mit Frauen
erleben die absolute Nähe ihres Partners. Und was kommt dabei heraus?
Scheidungen, Handgreiflichkeiten, Rosenkriege, die Erkundung von Fluchtwegen.
Die Beschwörungen, der Partner habe ja ein eigenes Zimmer, in das er sich
zurückziehen könne, sind nichts als reine Schutzbehauptungen, um den
zögerlichen Mann doch noch für eine Partnerschaft in Permanenz weich zu
klopfen. Nichts ist schneller aufgerissen als die Tür zum „Zimmer für sich
allein“ (Virginia Woolf). Wer sich in die Falle einer gemeinsamen Wohnung
locken lässt, hat schon verloren – wie ein Rudel hungriger Löwen umkreisen ihn
Frau, Nachkommenschaft, Schwiegermütter auf Besuch, Freundinnen der Angetrauten
aus dem Volkshochschulkurs „Wir basteln unseren Weihnachtsschmuck selber“
(bestenfalls) bis hin zu stahlharten Feministinnen des Grünen Arbeitskreises
„Brecht die Macht der Männer“ (schlechtestenfalls). Die Sozialisierung des
Eigentums und die Kontrolle rund um die Uhr –
big woman is watching you – beginnen mit dem Bezug einer gemeinsamen
Wohnung. Wir, die Männer ohne Frauen, haben es da leichter. Wenn die Abende,
wie jetzt im Sommer, lang werden, schwärmen wir aus in die Biergärten,
Straßencafes, Stadtteilfeste und Freilichtaufführungen. Wir sind die
Konsumenten des weiblichen Angebots; wir nehmen in Augenschein, prüfen, sind
zum Kauf (Rückgaberecht bei Nichtgefallen selbstverständlich eingeschlossen)
entschlossen oder verwerfen. Aber das gilt auch umgekehrt. Denn es gibt auch
Frauen ohne Männer, und für die sind wir das gleiche – Konsum, der seinen
Marktwert hat oder auch nicht hat. Auch wir müssen uns anstrengen, der
Konkurrenz aus den eigenen Reihen Paroli zu bieten.
Was bestimmt den Marktwert einer Frau? Aber ist es nicht
traurig,
einen Menschen so zur Ware herabzuwürdigen? Wie kommen wir
überhaupt dazu, dies zu tun? Hat der jahrzehntelange Kampf der Geschlechter
derartige Verwundungen hinterlassen, dass wir Frauen heute hassen? Ich glaube,
dass wir ein weitgehend entemotionalisiertes Verhältnis zum anderen Geschlecht
entwickelt haben, denn im Laufe der Zeit haben wir unseren Glauben an die
romantische Liebe verloren. Ja, damals, als wir noch jung waren, konnten wir
uns noch verlieben. Der Horizont unserer Gefühle lag weit offen und ungeschützt
vor uns – ein schier grenzenloser Erfahrungshunger trieb uns in die Welt der
Mädchen und Frauen. Wir verliebten uns, schworen ewige Treue, brachen sie oder
wurden wie räudige Hunde aus dem Leben unserer Angebeteten vertrieben. Wir
wurden älter. Wir, die Männer ohne Frauen, verpassten den Anschluss an ein
eheliches Leben – unsere Liebe war vielleicht nicht stark genug oder vielleicht
zu stark, so dass es unserer Partnerin zuviel wurde, unsere Freundin wurde
nicht schwanger, wir engagierten uns im Beruf und verloren dabei die Welt der
Liebe ein wenig aus den Augen. So lebten wir in den Tag hinein. Wir
entwickelten kleine Marotten und einen Hang zur Unabhängigkeit. Und irgendwann
einmal war es zu spät – die romantische Liebe wich der Erkenntnis, dass die
Beziehung zwischen den beiden Geschlechtern eine höchst komplizierte
Angelegenheit ist, durchdrungen von Unabwägbarkeiten, die von unserem
Bewusstsein (und dem der Frauen) nicht wirklich gesteuert werden können. Unser
Unbewusstes feiert fröhliche Urständ – wir projizieren in den anderen unsere
Wünsche, Hoffnungen, unsere Abneigungen und Hassgefühle. Nein, die romantische
Liebe ist ab einem gewissen Zeitpunkt der Erkenntnis kein geeigneter Kompass
mehr, sich auf die tosenden Urgewalten des emotionalen Meeres in uns
einzulassen. Ein Freund, der im Internet seine Fangnetze ausgeworfen hatte,
meinte neulich resigniert: „Es ist der Wahnsinn, was da einem alles begegnet.
Kürzlich traf ich eine, die durchaus attraktiv und witzig war. Sie arbeitet in
einer Bank. Doch der Bank geht es wirtschaftlich schlecht, und es stehen
Entlassungen an. In einem höchst vertraulichen Augenblick schlang sie die Arme
um meinen Hals, blickte mir tief in die Augen und sagte mit erotisch-gurrender
Stimme: Wenn ich jetzt schwanger werden würde, könnte ich die Punkte auf meinem
Sozialkonto, das für die Entlassungen von entscheidender Bedeutung ist,
wesentlich steigern. Ich finde, das wäre einen Versuch wert.“ Und ein
befreundeter Psychologe sagte in einem Anflug von trockenem Humor: „Von 100
Frauen, die du auf der freien Wildbahn antriffst, sind 85 nicht ganz sauber.
Die Kunst besteht darin, die restlichen 15 aufzustöbern.“ Angesichts dieser
ernüchternden Tatsachen sind wir Männer ohne Frauen geblieben. Andererseits hat
der Publizist Ulf Poschardt, eine dieser Galionsfiguren der Postmoderne, in
einer Talkshow die Losung ausgegeben, dass der Single in der modernen Welt
(eine Beschreibung, die auf uns zutrifft) nur so lange ein glücklicher Single
sein kann, solange im letzten Winkel seines schlagenden Herzens die Hoffnung
keimt, doch noch die Frau fürs Leben zu finden. Diese dialektische Spannung ist
es, die uns von den anderen unterscheidet – ein selbst bestimmtes Leben ohne
festen Partner zu führen mit der Antithese im Marschgepäck, dass die große
Liebe dennoch möglich ist und uns jeden Augenblick wie ein Blitz aus heiterem
Himmel zu einem glücklichen Mann mit einer Frau machen kann.
Die Generation 50 plus, der ich angehöre, befindet sich in
einer schwierigen Lage. Sie ist noch immer von der Welt, in der ihre Eltern
aufwuchsen, geprägt, als da sind die Rollenverteilung nach Geschlecht,
Gehorsam, ein Erziehungsstil, der das anything goes weitgehend ausschließt, und
ein Mutter(und damit Frauen)bild, das sich an konservativ-klassischen Werten
orientiert. Für mich ist eine Mutter etwas ganz bestimmtes – sie ist, wenn ich
als Kind da bin, auch da. Sie glänzt nicht durch Abwesenheit, sondern durch
Anwesenheit. Sie nimmt mich in den Arm, wenn ich es brauche und nicht, wenn ich
ihr zufällig mal über den Weg laufe, abends um halb acht, wenn sie abgehetzt
und entnervt aus dem Büro zurückgekehrt ist. Sie ist der Fluchtpunkt, wenn ich
aus der Schule nach Hause komme (nach einem zu Hause, in dem Leben und
Lebendigkeit herrschen, nicht der zurückgelassene Zettel mit der flüchtig
hingeworfenen Notiz: Das Essen ist in der Mikrowelle. Mach es dir warm). Ich
möchte meiner Mutter jederzeit meine Sorgen und Nöte mitteilen können, wem denn
sonst, schließlich ist sie meine Mutter. Kurzum: ich will, dass meine Mutter
wie der Kachelofen ist, der in unserem Wohnzimmer stand – Wärme ausstrahlend,
etwas, an dem man sich gerne anlehnt, neben dessen Kacheln man behaglich sitzt,
während es draußen stürmt und schneit. Das, verdammt noch mal, will ich. Und
dieses Bild hat sich meine Generation in ihrem tiefsten Herzen bewahrt und es
mit auf ihre Reise durch das Leben genommen. Wir wollen Frauen haben, wie sie
unsere Mütter gewesen sind. Wir wollen, dass sie zu unseren gemeinsamen Kindern
so sind, wie unsere Mütter zu uns waren.
Aber was finden wir vor? Emanzen. Feministinnen jedweder
Couleur. Durchgeknallte Genderamazonen. Es ist der absolute Wahnsinn. Frauen
sind heute nicht mehr Frauen (zumindest nicht das, was wir unter Frauen
verstehen), sondern nur noch so genannte Frauen. Sie vermännlichen immer mehr.
Alice Schwarzer und die Ihren haben ihnen eingeredet, sie müssten beruflich
genauso erfolgreich sein (denn Arbeit, das wissen wir, macht, auch wenn es ein
ausgesprochen böses Beispiel dafür gibt, frei) wie wir Männer, sie müssten sich
selbst verwirklichen (wobei ich den Verdacht hege, dass die meisten – Frauen
wie Männer – gar nicht wissen, was ihr Selbst ist, und deshalb alle
Anstrengungen in diese Richtung ohnehin sinnlos sind. Aber Alice Schwarzer
weist trotzdem den Weg. Er endet in der Regel in der Sackgasse einer
Scheidung). Da ich ein Mann ohne Frau bin, aber wie Ulf Poschardt die Hoffnung nach
der großen, alles andere vergessen machenden Liebe noch nicht ganz aufgegeben
habe, frage ich mich immer wieder: „Wäre die da die Richtige?“ Zum Beispiel
unsere Familienministerin Ursula von der Leyen. Lassen wir mal das Äußere
beiseite – die aufgestylte Frisur, die herbe Ausstrahlung, die diamantene Härte
der Stimme – und konzentrieren uns auf das Wesentliche, nämlich auf die inneren
Werte. Ich frage das ganz ohne Häme, denn eine Familienministerin ist eine ganz
besondere Ministerin. Sie muss anders beschaffen sein als beispielsweise eine,
die für Verteidigung zuständig ist, oder für die Polizei oder die Finanzen.
Eine Familienministerin, so stelle ich mir das vor, muss vor Mütterlichkeit
geradezu vibrieren. Sie muss Liebe ausstrahlen. Tut das die von der Leyen? Sie
hat sieben Kinder, aber mit denen will
sie offensichtlich nicht viel zu tun haben, denn sie hat sich nach Berlin zur großen Politik abgesetzt, der sie
ihren Stempel aufdrücken will; einen Stempel, dessen Bild wir folgendermaßen zu
deuten haben – Frauen haben zu Hause nichts zu suchen; ihre Ziele, die sie zu
verwirklichen haben, liegen jenseits der Ehemänner und Kinder (also jenseits
der Familien), nämlich im industriellen Verwertungsprozess unserer auf die
Erwirtschaftung von Mehrwert fixierten Gesellschaftsordnung. Und so verwandeln
sich die Frauen in moderne Arbeitssklaven, den Männern durchaus ebenbürtig und
damit auch immer ähnlicher werdend. Sie krempeln ihre Ärmel hoch, nicht um uns,
ihre Männer, zu streicheln, sondern um Karriere zu machen. Sie leisten
Überstunden, spinnen Intrigen in den Büros, kochen nicht einmal mehr Kaffee,
sondern nur noch vor Ehrgeiz. Mit so einem Zombie möchte ich auf die Dauer mein
Bett nicht teilen. Und während ich diese Zeilen mit wachsender Empörung in
meinen Laptop tippe, taucht in meiner Phantasie das Bild von Viktor
Frankenstein auf, der in seinem unterirdischen Laboratorium und unter strikter
Geheimhaltung sich ein Monster nach eigenen Vorstellungen zusammengebastelt
hat. Ursula von der Leyen, die ganze CDU/CSU, die SPD und die übrigen Linken
sowieso, sind dabei, einen ähnlichen weiblichen Dämon zu schaffen.
Ich aber bin frei. Kein ökonomischer Zwang treibt mich dazu,
meine Partnerin (wenn ich eine habe) den Sozialingenieuren der Moderne zum Fraß
vorzuwerfen. Oft ist es nicht einfach, eine Begleiterin zu finden, die mir das
schenkt, was ich so dringend brauche. Sie sind sehr rar gesät, und das, was
nachkommt, kann man in der Regel vergessen. Deshalb bin ich einer dieser Männer
ohne Frauen.
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