Montag, 13. Januar 2014

Die Zahl der Sexpartner

Es gibt da einen Film 50 erste Dates. in welchem ein Mann immer wieder um eine Frau mit Amnesie wirbt. Das ist natürlich reine Fiktion, hat aber einen besonderen Charme, weil die Beziehung der beiden, jedenfalls von Seiten der Frau mit der Amnesie, immer jungfräulich bleibt, ein immer wieder neues Kennenlernen.

Ich plädiere weder für Enthaltsamkeit noch für Jungfräulichkeit, aber eine Frau mit mehr als drei Sexualpartner in der Vorgeschichte käme für mich für eine langfristige Partnerschaft nicht in Frage. Dabei geht es mir um diese jungfräulichkeit der Seele. Man kennt das von Möbeln: hat man sie zu oft auf- und dann wieder abgebaut, leiern die Verbindungen aus, die Möbel sind instabil. Bei jeder Intimpartnerschaft bleibt Seele kleben, die Hornhaut auf der Seele wird dicker. Die Fähigkeit und die Bereitschaft sich zu binden, werden schwächer. Werde ich mir einen Geschäftspartner wählen, von dem ich weiß, dass er schon viele Geschäftspartnerschaften gekündigt hat. Werde ich einen Mitarbeiter wählen, dessen Lebenslauf von dauerndem Stellenwechsel gekennzeichnet ist? Da stellen sich doch Fragen!

Auch als Frau hätte ich große Bedenken, gegen einen Ehemann mit einem reichhaltigen Sexualleben vor der Ehe. Die Katze wird das Mausen niemals lassen. Wie ist das mit den alten Autos: Es ist ein Liebhaberstück. Dieses Liebhaberstück, vom langjährigen Besitzer, schonend gefahren, liebevoll gepflegt, das ist doch werthaltig. Wer kauft schon die Hure aus dem Fuhrpark, die jeder Vertreter bis zum Anschlag ausgelutscht hat, die Lager ausgeschlagen, die Kolben angekokelt.

Eine Frau, die bis zu ihrem 20. Lebensjahr mehr als drei Sexualpartner hatte, ist schlicht und einfach eine Schlampe, nicht mehr und nicht weniger. Sie muss ihre Sexualität noch erproben, so sagt man. Ja was muss sie denn da noch erproben? Sex ist nicht das Auswahlkriterium für eine Partnerschaft. It must work! Mehr aber auch nicht! Sex ist die Kirsche auf der Torte, nicht die Torte selbst.

Es soll jeder leben, wie er mag. Und es soll Männer geben, die auf Schlampen stehen. Die sollten dann aber zumindest so klug sein, dass sie diese Frauen nicht heiraten oder Kinder mit ihnen zeugen. Wer die Gefahr sucht, kommt darin um, so sagt das Sprichwort.

Also, what you see, is what you get! Augen auf beim Frauenkauf!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Na Glückwunsch! Mit solchen Einstellungen gehts direkt zurück in die 50ger... wenn nicht gar ins prüde viktorianische Zeitalter!

Sex gehört zum Leben - und geheiratet wird hier erst spät. Was für ein Nonsens, zu erwarten, Frauen sollten ein Lust-freies Leben in Erwartung des "Einen" führen.. Es braucht auch nicht unbedingt lange Beziehungen für guten Sex - weder bei Frauen noch bei Männern.

DschinDschin hat gesagt…

Wie würden Sie einen Menschen nennen, der dauernd in kleine Eigentumsdelikte verwickelt ist? - Nun, ich würde ihn einen Kleinkriminellen nennen und ihm mein Eigentum nicht anvertrauen.
Ich habe nichts gegen Frauen mit hoher Promiskuität, ganz und gar nicht. Nur würde ich die niemals, NIEMALS, heiraten oder eine Familie mit ihnen gründen.
Siehe:
http://heartiste.wordpress.com/2011/08/02/identifying-sluts-the-science/

Niemand verlangt von Frauen (und Männern) ein lustfreies Leben. Aber die Entscheidungen, welche Menschen treffen, erlauben Aussagen über ihr Wesen. Und wenn ich eine feste Partnerschaft will, dann ist dafür nur ein Partner mit einem bestimmten Mindset geeignet.
http://heartiste.wordpress.com/2010/09/16/why-sluts-make-bad-wives/

Und die Frau (der Mann) mit den vielen Sexpartnern ist da einfach ein No Go.