Die erste Gefahr dieser Erziehung, die treffend als lateinisch gekennzeichnet wir, beruht auf einem psychologischen Grundirrtum, sich einzubilden, die Intelligenz entwickle sich durch Auswendiglernen von Lehrbüchern. Ferner bemüht man sich, so viel als möglich zu lehren, und von der Volksschule bis zur Doktor- und Staatsprüfung hat der Junge Mann sich nur mit dem Inhalt von Büchern voll zu stopfen, ohne jemals sein Urteil oder seine Entschlusskraft zu üben. Der Unterricht besteht für ihn im Hersagen und Gehorchen. "Aufgaben lernen, eine Grammatik oder einen Abriss auswendig wissen, gut wiederholen, gut nachmachen", schreibt der ehemalige Unterrichtsminister Jules Simon, "das ist eine komische Erziehung, bei der jede Anstrengung nur ein Beweis des Glaubens an die Unfehlbarkeit des Lehrers ist und dazu führt, uns herabzusetzen und unfähig zu machen."Das Buch datiert von 1911. Es hat sich offensichtlich seither wenig geändert. Gender Studies sind nur eine Methode, Frauen mit unnützen Kenntnissen einen Lebensunterhalt zu sichern. Das ist ja auch ein wesentliches Erfolgsgeheimnis der organisierten Frömmigkeit. Die Priesterkaste setzt sich zu einem großen Teil aus intelligenten aber lebensuntüchtigen Menschen zusammen, die nur in dem geschützen Umfeld Kirche gedeihen können.
Wäre diese Erziehung nur nutzlos, so könnte man sich damit begnügen, die unglücklichen Kinder zu bedauern, denen man statt vieler notwendiger Dinge liebe die Genealogie der Söhne Chlotars, die Kämpfe zwischen Neustrien und Austrien oder zoologische Einteilungen beibringt: aber sie bildet eine viel ernstere Gefahr, sie bewirkt bei dem, der sie genossen hat, einen heftigen Widerwillen gegen die Verhältnisse, in denen er gebore ist, und den nachdrücklichen Wunsch, aus ihnen herauszukommen. Der Arbeiter will nicht mehr Arbeiter, der Bauer nicht mehr Bauer bleiben, und der letzte Kleinbürger sieht für seine Söhne keine andere Möglichkeit als die Laufbahn eines fest besoldeten Staatsbeamten. Anstatt die Menschen für das Leben vorzubereiten, bereitet die Schule sie nur für öffentliche Ämter vor, in denen man ohne einen Schimmer von Tatkraft Erfolg haben kann. Sie erzeugen am Fuße der sozialen Leiter die proletarischen Heere, die mit ihrem Los unzufrieden und stets zum Aufstand bereit sind: oben aber unsere leichtfertige, zugleich skeptische und gläubige Bourgeoisie, mit ihrem übertriebenen Vertrauen zur Staatsvorsehung, die sie gleichwohl unaufhörlich beschimpft, weil sie stets ihre eigenen Fehler der Regierung zuschiebgt und unfähig ist, ohne die Vermittlung der Obrigkeit etwas zu unternehmen.
Der Staat kann nur eine kleine Anzahl an Anwärtern verwenden, die er mit Hilfe von Handbüchern fabriziert und dafür auszeichnet, und lässt die anderen ohne Beschäftigung. Er muss sich also dareinfinden, die ersten zu ernähren und die anderen zu Feinden zu haben. Von der Spitze bis zum Fuß der sozialen Pyramide belagert heute das riesige Heer der Anwärter die verschiedenen Ämter. Ein Kaufmann findet schwer einen Stellvertreter in den Kolonien, aber es gibt Tausende von Kandidaten, die sich um die bescheidensten öffentlichen Stellungen bemühen. Das Seinedepartement allein zählt zwanzigtausend beschäftigungslose Lehrer und Lehrerinnen, die Feld und Werkstatt verachten und sich an den Staat wenden, um Leben zu können. Da die Zahl der Auserwählten beschränkt ist, so muss notwendigerweise die Zahl der Unzufriedenen ungeheuer groß sein. Sie sind zu allen Revolutionen bereit, gleichgültig unter welchem Führer und zu welchen Zielen. Der Erwerb unnützer Kenntnisse ist ein sicheres Mittel, einen Menschen zum Empörer zu machen.
Dienstag, 11. August 2015
Alles schon mal da gewesen
Ich lese gerade Psychologie der Massen von Gustave le Bon und finde dort im Abschnitt Unterricht und Erziehung folgenden Text:
In eigener Sache
Back in Black - Das Album von ACDC entstand nach dem Tod des Leadsängers Bon Scott und ist diesem gewidmet.
Es steht für den Neuanfang der Band mit dem neuen Leadsänger Brian Johnson, der seitdem wesentlich den Auftritt der Band prägt.
Brüche kennzeichnen auch unser Leben. Immer wieder erfolgen, oft nach langer, kontinuierlicher, stetiger Entwicklung, dramatische Änderungen, Brüche eben, welche unserem Leben eine neue Richtung geben.
Solche Brüche bedeuten für die Betroffenen meist kleinere oder größere Lebenskrisen. Was wohl geordnet schien, wird durcheinander gewirbelt und jetzt gilt es, die Teile neu zusammen zu fügen.
Und nun hat auch mich ein solcher Bruch ereilt, in diesem Fall in meinem Berufsleben, das so überraschend wie dramatisch zu seinem Ende fand, was mich finanziell gut ausgestattet mit einer Menge Freizeit zurück ließ, aber eben auch desorientiert.
Und so waren meine Gedanken mit allem möglichen beschäftigt, nur nicht mit meinem Blog. Das soll sich jetzt Stück um Stück wieder ändern.
Es steht für den Neuanfang der Band mit dem neuen Leadsänger Brian Johnson, der seitdem wesentlich den Auftritt der Band prägt.
Brüche kennzeichnen auch unser Leben. Immer wieder erfolgen, oft nach langer, kontinuierlicher, stetiger Entwicklung, dramatische Änderungen, Brüche eben, welche unserem Leben eine neue Richtung geben.
Solche Brüche bedeuten für die Betroffenen meist kleinere oder größere Lebenskrisen. Was wohl geordnet schien, wird durcheinander gewirbelt und jetzt gilt es, die Teile neu zusammen zu fügen.
Und nun hat auch mich ein solcher Bruch ereilt, in diesem Fall in meinem Berufsleben, das so überraschend wie dramatisch zu seinem Ende fand, was mich finanziell gut ausgestattet mit einer Menge Freizeit zurück ließ, aber eben auch desorientiert.
Und so waren meine Gedanken mit allem möglichen beschäftigt, nur nicht mit meinem Blog. Das soll sich jetzt Stück um Stück wieder ändern.
Sonntag, 22. März 2015
Donnerstag, 5. Februar 2015
Militärdienst macht Männer unsozialer !?
Militärdienst macht Männer dauerhaft unsozialer
Eine deutsch-amerikanische Untersuchung zeigt: Der Militärdienst prägt
und verändert die Persönlichkeit junger Soldaten. Sie werden
unfreundlicher, unsozialer, weniger warmherzig – und zwar dauerhaft.
Wissen Sie, was wirklich nervt? Kreative Buchhalter, lustige Begräbnisunternehmer, pedantische Blumenverkäufer, prüde Nutten und soziale Soldaten.
Die Welt ist kein Ponyhof, und dass wir nicht mit Schwert und Rüstung zur Arbeit gehen müssen, stets bereit, einen überraschend auftauchenden Feind zu bekämpfen, hat damit zu tun, dass wir diese Tätigkeiten delegiert haben, z.B. an Polizei und Armee. Die Welt ist seither nicht friedlicher geworden, der Mensch nicht besser, die Interessenlage nicht ausgeglichener. Es hat sich nur die Schwelle erhöht, der Preis für den Aggressor/die Aggressorin.
Und so können wir Normalbürger ein friedliches, beschütztes Leben führen, aber diejenigen, welche uns beschützen nicht. Wer im Schlachthof arbeitet, sollte kein Sadist sein, sollte aber auch keine allzugroße Empathie für das Schlachtvieh haben, sonst ist er da fehl am Platze.
Die Aufgabe eines Soldaten ist zuvorderst, Menschen zu töten, zu verletzen, zu erschrecken, durch rohe oder subtile Gewalt zur Aufgabe zu zwingen. Die Armee ist nicht das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz. Die Folgen von Gewalt sind schrecklich anzusehen. Gewalt gegen Menschen auszuüben, mit denen man persönlich nicht im Streit liegt, fällt dem Nichtpsychopathen schwer.
Der Soldat muss für diese Aufgabe abgehärtet sein, seelisch und körperlich. Er muss seine archaische Seite wieder entdecken, den Krieger, dessen Loyalität seiner Kampfgruppe gehört, dem der Feind aber weitgehend gleichgültig ist. Dazu kommt aber auch eine gewisse Gleichgültigkeit gegen das eigene Befinden, Härte gegen sich und das Leid der Kameraden, damit ihn nicht Verzweiflung und Angst überkommt. Wer Soldat sein will, muss sich Verändern. Er muss Teile seiner Persönlichkeit mit einer dicken Hornhaut überziehen, sonst ist er für diese Aufgabe ungeeignet.
Lust - Ariadne von Schirach - Kinder erklären die Welt
„Der Tanz um die Lust“ Sex als Gebet
Sie ist jung, blond und die Enkelin eines Großnazis: Ariadne
von Schirach. Sie glaubt, unsere Gesellschaft wird dominiert von
Pornographie. Jetzt hat sie der Beziehungsverwirrnis ein Buch gewidmet.
Darin schreibt sie vor allem über eines: Sex.
27.02.2007,
von
Julia SchaafManchmal, wenn ich verreise, dann suche ich mir in diversen Bahnhofsbuchhandlungen mehr oder weniger leichte Lektüre, und so kam ich auch zu dem Buch von Ariadne von Schirach, in welchem Sie die Lebens- und Liebesumstände eines Freundeskreises junger, extrovertierter, akademisch gebildeter Großstädter erzählt, und dabei pars pro toto, Schlüsse auf die Gesellschaft und besonders ihre Generation junger, emanzipierter Frauen zieht.
Das Bild auf dem Cover zeigt die Autorin im zarten Alter von 28 Jahren als wirklich attraktive Frau, und da sie im Buch viel von Sex spricht, wird es wohl ein Erfolgsbuch geworden sein, denn es kommt gut an, wenn eine gut aussehende Frau von Sex spricht. Es kommt bei Männern gut an, einer bestimmten Art von Männern, intellektuellen Männern, bei denen das Kopfkino bedeutsam ist, die empfänglich sind für subtile Erotik. Es kommt aber auch bei bestimmten Frauen an, intellektuellen Frauen, die es genießen an den Ausschweifungen einer Protagonisten teilzunehmen, ohne die Risiken und Nebenwirkungen eines solchen Tuns teilen zu müssen.
Nun lässt sich das Erzählte aber einordnen und die internationale Männerrechtsbewegung hat dafür auch einen Namen gefunden: The Feminist Merit Badge - How to have it all!
For those having trouble keeping track of all of this, having it all means:
- Getting her feminist merit badge while:
- Having sex with the most attractive men who are willing to have sex with her. After a decade or so of this, she:
- Marries a nice reliable man who provides the financial support and social status of wife and perhaps mother. Once she has gotten out of this what she wants, she:
- Discovers that she is unhaaapy, and was somehow “trapped in marriage!” Many women prefer to savor this step for some period of time, perhaps even for many years. There is power and drama here and the next step contains risk.
- Is forced to divorce the bad man who made her unhaaapy by doing everything she demanded he do.
- Basks in the drama of a newly divorced woman, wronged by her ex husband and the society which forced her to marry the wrong man.
- Has sex with the most attractive men who are (still) willing to have sex with her. Since this misguided attempt at reliving the glory of her twenties is generally an immense disappointment, she then wants to quickly move on to:
- Finds her secret multimilionaire hunky handyman who insists that she marry him, thus returning her to the higher social status of wife.
Und Frau von Schirach bewegt sich in ihrem Buch in der Phase 2, die von vielen Männerrechtlern auch mit Riding the Carousel beschrieben wird. Carousel
Dalrock beschreibt diesen Ablauf:
But if you are a young woman looking to have it all sticking the landing
isn’t something you need to worry about right now. You need to focus
on your feminist merit badge while getting rogered by men who are very
different than the kind of man you will eventually pressure to marry,
the man to whom you will insist you “aren’t that kind of woman” so he
needs to put a ring on it. And of course you need to make sure the pool
of suckers potential husbands don’t notice what the larger script is.
Was führt nun zu dieser Epiphanie, dieser Einsicht, dass das bisherige wilde Leben vorbei ist, und Frau bereit ist seriös zu werden, einen ernsthaften, familienorientierten Mann zu suchen und sich nieder zu lassen. Nun das hat mit dem sinkenden Marktwert auf dem Markt zu tun, auf dem sich unsere Pilgerin bewegt. Der SMW, der sexual market value beginnt ab dem 30. Lebensjahr deutlich zu sinken, was an zwei Bildern der Ariadne gezeigt werden soll:
Der Begriff dafür ist: She has hit the Wall.
Hierzu Chateau Heartiste in seinem Block: Chateau Heartiste
the wall [thuh wawl] -noun: 1. a large, immovable monolith of frightening and awesome power capable of threshing egos and rending souls, serving as a metaphorical stoppage point at the intersection between a woman’s declining sexual attractiveness and her advancing years, beyond which female sexual desirability disappears into the misty void.
FuturePundit has a post up highlighting a scientific study which concludes, most depressingly, that by age 30 only 12% of a woman’s eggs remain.
Tom Kelsey, a Senior Research Fellow at the School of Computer Science at St Andrews, said, “Previous models have looked at the decline in ovarian reserve, but not at the dynamics of ovarian reserve from conception onwards. Our model shows that for 95% of women, by the age of 30 years, only 12% of their maximum ovarian reserve is present, and by the age of 40 years only 3% remains.Ich lese im Web nichts von Kindern und auch nichts von Ehemann oder Lebenspartner, so dass man die Autorin wohl nun in die Klasse der Cat-Ladies einordnen muss, alternde Frauen, denen das Wichtigste im Leben einer Frau ab geht: Kinder und Familie. Ihr Leben ist umsonst gelebt.
Grund ist, dass die Männer, die für sie als Lebenspartner/Ehemann in Frage kämen, also Männer mit Status, Intellekt und gutem Aussehen, eine Jungfrau in ihren 20ern heiraten und kein abgenudeltes Partygirl in seinen 30ern. Kennt jemand noch die Geschichte von den klugen und den törichten Jungfrauen?
Montag, 5. Januar 2015
Zu Pegida und anderen Bürgerprotesten
Das alte Preußen
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
(1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
Die DDR
„Ihre Sprache charakterisierte die Partei als geduldig und allwissend und präsentierte Dramatiker und Regisseure als nervige Teenager, denen es an ausreichender Weisheit fehlte und an Einsicht, die sorgfältige Tutoren brauchten und einiges zu lernen hätten.“
– Laura Bradley: Cooperation and Conflict, S. 13[17]
Die BRD
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel
hat die Aktionen der Anti-Islam-Bewegung Pegida scharf verurteilt. In
Deutschland gelte zwar die Demonstrationsfreiheit, sagte sie am Montag
nach einem Gespräch mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Boiko
Borissow in Berlin. "Aber hier ist kein Platz für Hetze und
Verleumdung", so die CDU-Politikerin. Das gelte insbesondere für
Aktionen gegen Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland
kommen.
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Dienstag, 16. Dezember 2014
An Herrn Putin, Präsident der Russischen Föderation
Sehr geehrter Herr Präsident,
als russischer Mann werden Sie wenig für die Probleme westlicher Männer übrig haben, insbesondere nicht für das Problem, wie man schöne Frauen ins Bett bekommt, auch fehlendes Game genannt.
Das ist schade, denn manche Strategie, die unter Game läuft, passt auch zum Verhältnis der Staaten.
Was ist das Kernproblem Russlands: keine Freunde!
Ursache: Falsche Außenpolitik! Russland ist ein gewalttätiger Beta, will sagen, Russland ist von seiner Unattraktivität überzeugt und reagiert darauf, indem es die potentiellen Partnerinnen vergewaltigt. Wäre Russland ein wirtschaftlicher Gigant wie die USA und hätte Russisch die kulturelle Ausstrahlungskraft wie Englisch, Russland könnte sich vor Freunden (Alliierten) nicht retten. Aber weil das nicht so ist, suchen die Russen Sicherheit durch Landraub. Russland ist noch immer nach Fläche der größte Staat der Erde, aber man klammert sich an jeden Quadratkilometer, als sei dessen Verlust das Ende Russlands.
Wie sagt Goethe so schön: Mensch mit zugeknöpften Taschen, dir tut keiner was zulieb, Hand wird nur von Hand gewaschen, wenn Du nehmen willst, so gib.
Gibt es zwei potentiellen Freunde, die Russland von großem Interesse sein könnten?
Aber ja doch: Japan und Deutschland!
Was wäre es Russland wert, diese beiden Staaten als Freunde zu gewinnen?
Fangen wir mit Japan an. Was spricht dagegen, die beiden geklauten Kurilen-Inseln zurückzugeben, mindestens. Wie wäre es mit diesen und Südsachalin! Hey, in Arabien kostet eine hochwertige Braut weit mehr (relativ natürlich).
Der Preis: ein Bündnis- und Freundschaftsvertrag mit Japan.
Und Deutschland? Es gibt da etwas, das Deutschland gerne wieder haben sollte: Pommern und Schlesien. Ja, ja, das geht, ganz ohne Krieg!
Der erste Schritt ist die Rückgabe Nord-Ostpreußens an Deutschland, mit der Maßgabe, dass Königsberg russischer Marinestützpunkt bleibt. Die dort wohnende Bevölkerung hat die Wahl Deutsche zu werden, oder nach Russland zurückzukehren. Russland muss dann beharrlich die Politik verfolgen, dass die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten Unrecht war und rückgängig gemacht gehört.
Ziel allen Handelns muss sein, dass Polen Pommern und Schlesien aufgibt. Die dort wohnende Bevölkerung bekommt die Wahl, Deutsche zu werden, zweisprachige Deutsche, echte Pommern, echte Schlesier, oder auszuwandern.
Wie geht das? Nun auch Tschechien wurde vor dem 2. Weltkrieg zum Protektorat, ohne dass ein einziger Schuss fiel.
Die Rückgabe Nord-Ostpreußens ist eine Tat, nicht nur hohles Gewäsch. Russland muss klar machen, dass es ihm mit einer neuen Politik gegenüber Deutschland ernst ist. Ja, ja, ich höre, Russland hat ja die DDR geräumt. Was wären die Truppen in der DDR wert gewesen, mit Polen als Natomitglied im Rücken? Die Vertreibung der Deutschen war russische Politik, also muss das auch Russland rückgängig machen. Und ohne dieses ist an eine deutsch-russische Allianz nicht zu denken.
Eine deutsch-russische Allianz - was wäre das für Russland? - Alles!
Im Unterschied zu Russland ist Deutschland ein flächenmäßig kleines Land. Es hat keine Provinzen zu verschenken. Und darum haben die Siegermächte des 2. Weltkriegs zuviel vom Land abgebissen. Gut, Ostpreußen und Danzig sind verloren, jeder Krieg hat seinen Preis. Aber der zusätzliche Verlust von Pommern und Schlesien, das ist zu viel. Das hat Deutschland von seinen historischen Wurzeln abgeschnitten. Ich würde zwei Bundesländer daraus machen. Zwanzig Jahre nach deren Gründung bekommen die dann noch Polnisch-sprechenden Einwohner Minderheitenrechte.
Ansonsten geht es hier nicht darum Länder hin-und herzuschieben.
Mit Deutschland als Alliiertem beherrscht Russland Europa. Nur eben nicht per Vergewaltigung, sondern beide Hegemonen müssen daran arbeiten, dass es allen Völkern in Europa besser geht, dass sie in einer festen Wirtschaftsgemeinschaft verbunden sind, aber nicht aus Angst, sondern aus gemeinsamen Interesse. Dazu braucht Russland auch nicht die baltischen Staaten schlucken oder die Ukraine. Ein prosperierendes Russland ist ausreichend attraktiv und in Gemeinschaft mit Deutschland wird Russland prosperieren.
Wir setzen die Entwicklung fort, die 1914 aus Dummheit abgeschnitten wurde.
Ja, ja, ich weiß, ich weiß, der Große Vaterländische Krieg und die Opfer. Wissen Sie, was versunkene Kosten sind? Wissen Sie, was die beste Strategie der Russen gewesen wäre: Nicht zu kämpfen. Sie meinen, dann gäbe es gar kein Russland mehr? Betrachten Sie Frankreich, das wurde von fränkischen Germanen erobert, und, spricht dort jemand Fränkisch? Sind die russischen Frauen nicht wunderschön, Sie haben ja schon ganz am Anfrang die germanischen Rus russifiziert. Jedenfalls gäbe es schon heute ein deutsch-russisches Großreich, und das wäre verdammt erfolgreich. Hätte Deutschland im ersten Weltkrieg das ihm feindlich gesonnene Elsaß-Lothringen aufgegeben, es hätte den Krieg als Sieger verlassen. Wird Russland die Größe haben, die Beute fahren zu lassen, den Sieg zu gewinnen, oder als zuerst zweit- dann drittklassige Macht im Nordosten von Eurasien verdämmern.
Ach, und Nord-Ostpreußen? - Das bekommen die Polen als Ausgleich. Und Russland bekommt einen Marinestützpunkt in Wilhelmshafen, extraterritorial, für 99 Jahre, ohne Pachtgebühr. Und Russisch wird in Deutschland 2. Fremdsprache. Und Russen studieren in Deutschland, und Deutsche in Russland, und die beiden Wirtschaften verzahnen sich aufs Engste. Und die orthodoxe Kirche missioniert in Deutschland. Und und und und ....
Man wird ja noch träumen dürfen, oder?
Oder wie wollen Sie die anglo-amerikanische Vorherrschaft und den russischen Niedergang beenden?
Mit vorzüglicher Hochachtung
als russischer Mann werden Sie wenig für die Probleme westlicher Männer übrig haben, insbesondere nicht für das Problem, wie man schöne Frauen ins Bett bekommt, auch fehlendes Game genannt.
Das ist schade, denn manche Strategie, die unter Game läuft, passt auch zum Verhältnis der Staaten.
Was ist das Kernproblem Russlands: keine Freunde!
Ursache: Falsche Außenpolitik! Russland ist ein gewalttätiger Beta, will sagen, Russland ist von seiner Unattraktivität überzeugt und reagiert darauf, indem es die potentiellen Partnerinnen vergewaltigt. Wäre Russland ein wirtschaftlicher Gigant wie die USA und hätte Russisch die kulturelle Ausstrahlungskraft wie Englisch, Russland könnte sich vor Freunden (Alliierten) nicht retten. Aber weil das nicht so ist, suchen die Russen Sicherheit durch Landraub. Russland ist noch immer nach Fläche der größte Staat der Erde, aber man klammert sich an jeden Quadratkilometer, als sei dessen Verlust das Ende Russlands.
Wie sagt Goethe so schön: Mensch mit zugeknöpften Taschen, dir tut keiner was zulieb, Hand wird nur von Hand gewaschen, wenn Du nehmen willst, so gib.
Gibt es zwei potentiellen Freunde, die Russland von großem Interesse sein könnten?
Aber ja doch: Japan und Deutschland!
Was wäre es Russland wert, diese beiden Staaten als Freunde zu gewinnen?
Fangen wir mit Japan an. Was spricht dagegen, die beiden geklauten Kurilen-Inseln zurückzugeben, mindestens. Wie wäre es mit diesen und Südsachalin! Hey, in Arabien kostet eine hochwertige Braut weit mehr (relativ natürlich).
Der Preis: ein Bündnis- und Freundschaftsvertrag mit Japan.
Und Deutschland? Es gibt da etwas, das Deutschland gerne wieder haben sollte: Pommern und Schlesien. Ja, ja, das geht, ganz ohne Krieg!
Der erste Schritt ist die Rückgabe Nord-Ostpreußens an Deutschland, mit der Maßgabe, dass Königsberg russischer Marinestützpunkt bleibt. Die dort wohnende Bevölkerung hat die Wahl Deutsche zu werden, oder nach Russland zurückzukehren. Russland muss dann beharrlich die Politik verfolgen, dass die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten Unrecht war und rückgängig gemacht gehört.
Ziel allen Handelns muss sein, dass Polen Pommern und Schlesien aufgibt. Die dort wohnende Bevölkerung bekommt die Wahl, Deutsche zu werden, zweisprachige Deutsche, echte Pommern, echte Schlesier, oder auszuwandern.
Wie geht das? Nun auch Tschechien wurde vor dem 2. Weltkrieg zum Protektorat, ohne dass ein einziger Schuss fiel.
Die Rückgabe Nord-Ostpreußens ist eine Tat, nicht nur hohles Gewäsch. Russland muss klar machen, dass es ihm mit einer neuen Politik gegenüber Deutschland ernst ist. Ja, ja, ich höre, Russland hat ja die DDR geräumt. Was wären die Truppen in der DDR wert gewesen, mit Polen als Natomitglied im Rücken? Die Vertreibung der Deutschen war russische Politik, also muss das auch Russland rückgängig machen. Und ohne dieses ist an eine deutsch-russische Allianz nicht zu denken.
Eine deutsch-russische Allianz - was wäre das für Russland? - Alles!
Im Unterschied zu Russland ist Deutschland ein flächenmäßig kleines Land. Es hat keine Provinzen zu verschenken. Und darum haben die Siegermächte des 2. Weltkriegs zuviel vom Land abgebissen. Gut, Ostpreußen und Danzig sind verloren, jeder Krieg hat seinen Preis. Aber der zusätzliche Verlust von Pommern und Schlesien, das ist zu viel. Das hat Deutschland von seinen historischen Wurzeln abgeschnitten. Ich würde zwei Bundesländer daraus machen. Zwanzig Jahre nach deren Gründung bekommen die dann noch Polnisch-sprechenden Einwohner Minderheitenrechte.
Ansonsten geht es hier nicht darum Länder hin-und herzuschieben.
Mit Deutschland als Alliiertem beherrscht Russland Europa. Nur eben nicht per Vergewaltigung, sondern beide Hegemonen müssen daran arbeiten, dass es allen Völkern in Europa besser geht, dass sie in einer festen Wirtschaftsgemeinschaft verbunden sind, aber nicht aus Angst, sondern aus gemeinsamen Interesse. Dazu braucht Russland auch nicht die baltischen Staaten schlucken oder die Ukraine. Ein prosperierendes Russland ist ausreichend attraktiv und in Gemeinschaft mit Deutschland wird Russland prosperieren.
Wir setzen die Entwicklung fort, die 1914 aus Dummheit abgeschnitten wurde.
Ja, ja, ich weiß, ich weiß, der Große Vaterländische Krieg und die Opfer. Wissen Sie, was versunkene Kosten sind? Wissen Sie, was die beste Strategie der Russen gewesen wäre: Nicht zu kämpfen. Sie meinen, dann gäbe es gar kein Russland mehr? Betrachten Sie Frankreich, das wurde von fränkischen Germanen erobert, und, spricht dort jemand Fränkisch? Sind die russischen Frauen nicht wunderschön, Sie haben ja schon ganz am Anfrang die germanischen Rus russifiziert. Jedenfalls gäbe es schon heute ein deutsch-russisches Großreich, und das wäre verdammt erfolgreich. Hätte Deutschland im ersten Weltkrieg das ihm feindlich gesonnene Elsaß-Lothringen aufgegeben, es hätte den Krieg als Sieger verlassen. Wird Russland die Größe haben, die Beute fahren zu lassen, den Sieg zu gewinnen, oder als zuerst zweit- dann drittklassige Macht im Nordosten von Eurasien verdämmern.
Ach, und Nord-Ostpreußen? - Das bekommen die Polen als Ausgleich. Und Russland bekommt einen Marinestützpunkt in Wilhelmshafen, extraterritorial, für 99 Jahre, ohne Pachtgebühr. Und Russisch wird in Deutschland 2. Fremdsprache. Und Russen studieren in Deutschland, und Deutsche in Russland, und die beiden Wirtschaften verzahnen sich aufs Engste. Und die orthodoxe Kirche missioniert in Deutschland. Und und und und ....
Man wird ja noch träumen dürfen, oder?
Oder wie wollen Sie die anglo-amerikanische Vorherrschaft und den russischen Niedergang beenden?
Mit vorzüglicher Hochachtung
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